Stiftung für Loveparade-Opfer gegründet
Drei Monate nach der Katastrophe bei der Duisburger Loveparade hat deren Erfinder Dr. Motte eine Stiftung für die Opfer der Massenpanik ins Leben gerufen. Die neue Love Stiftung soll nach dem Willen des Musikproduzenten ein Sprachrohr für die Hinterbliebenen und Verletzten des Unglücks sein. „Neben finanzieller Unterstützung will die Einrichtung den Betroffenen des Unglücks dabei helfen, sich untereinander zu vernetzen und Schadenersatzansprüche geltend zu machen“, so Mitgründer Adam Crawczyk. Der Rechtsanwalt hatte an dem Unglückstag seinen Kanzleipartner verloren. Konkret soll z.B. eine Datenbank mit allen Selbsthilfegruppen entstehen. Die Stiftung kritisiert, dass die Aufarbeitung des Unglücks bislang sehr dürftig erfolgt sei und insbesondere die Traumata der Betroffenen unterschätzt würden.
Während der Loveparade am 24. Juli war es an einem überfüllten Tunneleingang zu einer Massenpanik gekommen, bei der 21 Menschen ums Leben kamen und mehr als 500 verletzt wurden.
www.lovestiftung.de
Termine
22. Mai 2012, Frankfurt, im Rahmen der GLOBAL BUSINESS WEEK, 21.-25. Mai 2012
5. Sustainability Forum Frankfurt
15. Juni 2012, Zürich, Universität Zürich
2. Zürcher Stiftungsrechtstag
28. Juni 2012, Düsseldorf
Stiftungsfrühstück (Düsseldorf)
11. September 2012, Duisburg (nachmittags)
Stiftungsgespräch (Duisburg)
12. September 2012, Köln
Stiftungsfrühstück (Köln)
13. September 2012, Hamburg (nachmittags)
Stiftungsgespräch (Hamburg)
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