14.11.2017 | Von Die Stiftung

Gerda-Henkel-Preis 2018 ausgeschrieben

Foto: Andy_Di/iStock/Thinkstock

Die Gerda-Henkel-Stiftung hat den Gerda-Henkel-Preis 2018 ausgeschrieben. Die Stiftung wendet sich an Universitäten und namhafte kulturelle und wissenschaftliche Institutionen in Deutschland und  weltweit. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Einrichtungen sind eingeladen, bis zum 19. Januar 2018 geeignete Kandidaten vorzuschlagen. Nominiert werden können Forscherinnen und Forscher, die in den von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Disziplinen und Förderbereichen herausragende Forschungsleistungen erzielt haben und weitere erwarten lassen. Der Gerda Henkel Preis ist mit einem Preisgeld von 100.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Im vergangenen Jahr erhielt die Historikerin Prof. Dr. Dr. h.c. Lyndal Roper (Oxford/Großbritannien) die Auszeichnung.

Ein Schwerpunkt der Förderung der Gerda-Henkel-Stiftung liegt auf den Historischen Geisteswissenschaften. Die Stiftung nimmt Vorschläge für Forscherinnen und Forscher der Disziplinen Archäologie, Geschichtswissenschaften, Historische Islamwissenschaften, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte, Ur- und Frühgeschichte sowie Wissenschaftsgeschichte entgegen. Darüber hinaus sind Nominierungen mit einem Bezug zu den gegenwarts- und zukunftsorientierten Sonderprogrammen „Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen“ sowie „Sicherheit, Gesellschaft und Staat“ möglich. Die Gerda Henkel Stiftung unterstützt ferner junge Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler in Afrika und Südostasien. Mit dem Förderschwerpunkt „Patrimonies“ setzt sie sich für den Erhalt kulturellen Erbes vor allem in Krisenregionen ein.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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