17.03.2017 | Von Die Stiftung

München versucht den Spagat

Professionalität bei den Stiftungen, Begeisterung bei der Öffentlichkeit – diese beiden Punkte will der Münchner Stiftungsfrühling (MSF) vom 24. bis 30. März verbinden. Seit gestern liegen in der Stadtinformation am Marienplatz die Programmhefte hierfür bereit. Auf dem Marienplatz und danach im Münchner Presseclub kamen gestern Mittag Veranstalter und Sponsoren des MSF sowie interessierte Bürger und Pressevertreter zusammen, um den Auftakt zur diesjährigen Veranstaltung zu begehen.

Professionalität bei den Stiftungen, Begeisterung bei der Öffentlichkeit – diese beiden Punkte will der Münchner Stiftungsfrühling (MSF) vom 24. bis 30. März verbinden. Seit gestern liegen in der Stadtinformation am Marienplatz die Programmhefte hierfür bereit. Auf dem Marienplatz und danach im Münchner Presseclub kamen gestern Mittag Veranstalter und Sponsoren des MSF sowie interessierte Bürger und Pressevertreter zusammen, um den Auftakt zur diesjährigen Veranstaltung zu begehen.

Dass die Veranstaltungswoche sowohl im Namen der Professionalisierung von Stiftungen steht, als auch die breite Öffentlichkeit erreichen soll, stellt eine Besonderheit dar. „Der Münchner Stiftungsfrühling ist in meinen Augen die einzige Veranstaltung, die den Spagat zwischen Fachkompetenz und Inspiration für die am Engagement interessierte Öffentlichkeit schafft“, so die Einschätzung von Tobias Karow, ehemaliger Verlagsleiter von DIE STIFTUNG und heute für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner tätig, eine der Hauptsponsoren der Veranstaltung. Nicht nur finanziell, auch inhaltlich beteiligt sich das Beratungshaus am MSF und widmet sich dabei dem Thema „Digitale Stiftung“.

Robert Schraudner, Vertreter des zweiten Hauptsponsors Hypovereinsbank, betonte hingegen die drei Billionen Euro, die in den kommenden Jahren vererbt werden und wovon sich gemeinnützige Stiftungen seinen Angaben zufolge einen Anteil von sechs Prozent erwarten dürften – was etwa 60 Milliarden Euro wären.

Nathalie Lepper von Jordan, Leiterin der Münchner Stiftungsverwaltung, berichtete von den 200 bei der Stadt verorteten Stiftungen – die älteste davon über 800 Jahre alt – und überbrachte Grüße des Schirmherrn des MSF, Oberbürgermeister Dieter Reiter. Der Pressekonferenz vorangegangen war eine bunte Auftaktveranstaltung auf dem Münchner Marienplatz mit Luftballons, Gospelchor und Glockenläuten.

Am kommenden Freitag geht es dann richtig los – um 13 Uhr mit einer Eröffnung für Presse und geladene Gäste, ab 15 Uhr ist der MSF dann auch für die Allgemeinheit geöffnet.

www.muenchnerstiftungsfruehling.de

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