15.01.2015 | Von Die Stiftung

Sinkende Einwohnerzahlen und schwindende Versorgung in ländlichen Regionen

Die gestern vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung vorgestellte Studie „Von Hürden und Helden. Wie sich das Leben auf dem Land neu erfinden lässt“ zeigt einen demografischen Abwärtstrend in ländlichen Regionen durch die Abwanderung.

Die gestern vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung vorgestellte Studie „Von Hürden und Helden. Wie sich das Leben auf dem Land neu erfinden lässt“ zeigt einen demografischen Abwärtstrend in ländlichen Regionen durch die Abwanderung von vor allem jungen Menschen. Das herkömmliche Versorgungsangebot kann dadurch nicht aufrechterhalten werden, was zu einer zunehmend schlechteren Versorgung für die verbleibende Landbevölkerung führt, besagt die Studie. Dies kreiert einen Bedarf an neuen, vor Ort orientierten Lösungen, um die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Starre Gesetze und Gewohnheiten blockieren jedoch häufig den vorhandenen Tatendrang. Die Studie zeigt auf, dass es an Ideen nicht mangelt, fordert aber mehr rechtliche Freiräume und angepasste Förderungen, damit sich diese auch durchsetzen können. Nur so könne die Abwärtsspirale aus Abwanderung und Versorgungsproblemen gestoppt werden. Unterstützt wurde das Berlin-Institut beim Erstellen der Studie vom Generali Zukunftsfonds.

Einen kostenlosen Download der Studie als PDF finden Sie hier.

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