07.09.2017 | Von Die Stiftung

Deutsche forcieren Entwicklungszusammenarbeit

Eine deutliche Mehrheit der deutschen Bevölkerung spricht sich dafür aus, dass die Bundesrepublik ihre Ausgaben für internationale Entwicklungszusammenarbeit erhöht. Dabei hat das Land gerade erst seine eigenen Zusagen erstmals erfüllt.

Entwicklungszusammenarbeit
Deutsche forcieren mehr Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit. Im Bild die Tewa Higher Primary School in Borena. Foto: Rainer Kwiotek

Wenige Wochen vor der Bundestagswahl befürworten die Bundesbürger ein stärkeres Engagement Deutschlands in der Entwicklungszusammenarbeit. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Juli/August 2017 von Kantar Emnid im Auftrag der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW). Befragt wurden deutschlandweit 1.004 Bundesbürger im Alter ab 18 Jahren.

87 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, dass Deutschland seine internationale Zusage einhält, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit zu investieren. Zwei Dritteln (65 Prozent) zufolge sollte der Anteil Deutschlands sogar höher als 0,7 Prozent sein. „Deutschland hat das 0,7-Prozent-Ziel im Jahr 2016 zwar erstmals erreicht, aber nur weil es die Kosten für Geflüchtete im Inland als Entwicklungsgelder angerechnet hat“, betont Renate Bähr, DSW-Geschäftsführerin, die konsequenterweise von einer neuen Bundesregierung noch mehr Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit fordert.

Weitere Ergebnisse sind in den nachstehenden Grafiken ersichtlich.

DIE STIFTUNG hat sich im Titelthema der aktuellen Ausgabe ebenfalls intensiv mit dem Thema Entwicklungszusammenarbeit beschäftigt. Das Heft können Sie hier beziehen.

Meinungsumfrage_Entwicklungszusammenarbeit_2017_DSW
Grafik: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
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