02.01.2018 | Von Die Stiftung

Neues Jahr 2018: 7.591.541.000 Menschen auf der Erde

In jeder Sekunde wächst die Weltbevölkerung um durchschnittlich 2,6 Erdenbürger. Zum Jahreswechsel lebten etwa 7.591.541.000 Menschen auf der Erde. Besonders stark ist das Bevölkerungswachstum in Afrika.

Weltbevölkerung 2018 Menschen auf der Erde
In der Nacht zum 1. Januar 2018 haben 7.591.541.000 Menschen auf der Erde gelebt. Das sind rund 83 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor. Foto: Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio.de

In der Nacht zum 1. Januar 2018 haben 7.591.541.000 Menschen auf der Erde gelebt. Das sind rund 83 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor und damit in etwa so viele Menschen, wie derzeit in Deutschland leben. Diese Zahlen gibt die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) zum Jahresende 2017 bekannt.

In einer Minute 164 Menschen auf der Erde mehr

Binnen einer Minute werden 272 Kinder geboren und 108 Menschen sterben. Die Weltbevölkerung wächst in diesem Zeitraum also um 164 Menschen gewachsen. Besonders stark wächst die Bevölkerung in Afrika: Dort wird sich die Bevölkerung den Vereinten Nationen zufolge von heute 1,26 Milliarden Menschen auf voraussichtlich 2,53 Milliarden Menschen im Jahr 2050 verdoppeln. „Die Bevölkerungsentwicklung folgt keinem Naturgesetz“, sagt DSW-Geschäftsführerin Renate Bähr.

Das zeigen auch die Zahlen der Vereinten Nationen. Während diese vor 15 Jahren noch annahmen, dass zur Mitte des Jahrhunderts 1,8 Milliarden Menschen in Afrika leben, geht man heute davon aus, dass es rund 700 Millionen Menschen mehr sein werden. Das liegt vor allem daran, dass die Fertilitätsraten nicht so stark gesunken sind, wie man zuvor angenommen hatte.

Nach Angaben der DSW kann jede vierte Frau in Entwicklungsländern heute noch immer nicht verhüten, obwohl sie das möchte. Würde dieser Bedarf gedeckt, würde sich das derzeitige jährliche Bevölkerungswachstum um ein Viertel verringern.

www.dsw.org

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