16.02.2017 | Von Die Stiftung

Robert Bosch Stiftung fördert modellhafte Gesundheitszentren

Mit dem Programm „PORT – Patientenorientierte Zentren zur Primär- und Langzeitversorgung“ unterstützt die Robert Bosch Stiftung ab diesem Frühjahr bundesweit fünf Initiativen bei der Umsetzung modellhafter lokaler Gesundheitszentren. Diese sogenannten PORT-Zentren sollen in Zukunft die umfassende Grundversorgung der Bevölkerung in einer Region gewährleisten und eine bessere Versorgung von chronisch kranken Menschen ermöglichen. Sie sollen multiprofessionelle Teams aus den Gesundheits- und Sozialberufen unter einem Dach zusammenbringen und dadurch neue Kooperationsformen etablieren, die Patienten eine kontinuierliche und auf sie abgestimmte Behandlung ermöglichen. Dabei sollen auch neue Chancen wie eHealth genutzt und die Eigenverantwortung der Patienten gestärkt werden.

Mit dem Programm „PORT – Patientenorientierte Zentren zur Primär- und Langzeitversorgung“ unterstützt die Robert Bosch Stiftung ab diesem Frühjahr bundesweit fünf Initiativen bei der Umsetzung modellhafter lokaler Gesundheitszentren. Diese sogenannten PORT-Zentren sollen in Zukunft die umfassende Grundversorgung der Bevölkerung in einer Region gewährleisten und eine bessere Versorgung von chronisch kranken Menschen ermöglichen. Sie sollen multiprofessionelle Teams aus den Gesundheits- und Sozialberufen unter einem Dach zusammenbringen und dadurch neue Kooperationsformen etablieren, die Patienten eine kontinuierliche und auf sie abgestimmte Behandlung ermöglichen. Dabei sollen auch neue Chancen wie eHealth genutzt und die Eigenverantwortung der Patienten gestärkt werden.

„Unser Gesundheitssystem ist aufgrund seiner historischen Entwicklung weitgehend auf die Behandlung akuter Erkrankungen ausgerichtet“, erklärt Dr. Bernadette Klapper, Leiterin des Bereichs Gesundheit der Robert Bosch Stiftung. „Viele chronisch Kranke benötigen nicht nur die Unterstützung von Ärzten, sondern auch von weiteren Gesundheitsfachkräften und anderen Sozialberufen“. Die Komplexität dieser Behandlungen und die abnehmende Zahl an Ärzten und anderen Fachkräften ist nach Angaben der Stiftung besonders in strukturschwachen Regionen eine Herausforderung. Über 75 Prozent der Gesundheitsausgaben in Deutschland würden für die Behandlung chronisch Kranker benötigt. Ein Zuwachs chronisch und mehrfach erkrankter Menschen sei zu erwarten.

Die PORT-Zentren orientieren sich an erfolgreichen Beispielen anderer Länder wie Kanada oder Schweden. Dort sei bewiesen worden, dass lokale Gesundheitszentren den komplexen Versorgungsbedarf von chronisch kranken Menschen auffangen und die Primärversorgung einer Region mit abdecken können.

Die Auswahl der PORT-Zentren erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren aus rund 60 Bewerbungen. Im ersten Schritt wurden acht Initiativen über mehrere Monate bei der Konzeptentwicklung von der Robert Bosch Stiftung begleitet und finanziell unterstützt. Aus den erarbeiteten Konzepten hat eine Expertenjury fünf Vorhaben in Baden-Württemberg, Berlin, Hessen und Schleswig-Holstein ausgewählt, deren Umsetzung die Stiftung in den kommenden fünf Jahren mit insgesamt bis zu 2 Millionen fördert. Die Förderung wird begleitet durch Vernetzungstreffen, internationale Fachtagungen, Expertenberatung, Hospitationen im Ausland und einer Studienreise zu vorbildlichen Einrichtungen in Skandinavien.

Weitere Informationen: www.bosch-stiftung.de/port

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