09.10.2015 | Von Die Stiftung

Bremer Senat will Stiftung Wohnliche Stadt liquidieren

Die Bremer Stiftung Wohnliche Stadt soll liquidiert werden. Seit Jahren fehlt es an Kapital, nun will Rot-Grün einen Schlussstrich ziehen, meldet der Weser Kurier.

Die Bremer Stiftung Wohnliche Stadt soll aufgelöst werden. Seit Jahren fehlt es an Kapital, nun will der rot-grüne Senat einen Schlussstrich ziehen, meldet die Tageszeitung Weser-Kurier. Im Koalitionsvertrag ist das Aus bereits besiegelt: Geld, das der Stiftung aus den Vorjahren noch verblieben ist, soll in einem anderen Förderprogramm verwendet werden.

Um die Aufgaben der Stiftung auch künftig abdecken zu können sollen Projekte verschiedener Träger weiterhin gefördert werden, nachdem die Organisation liquidiert ist. Das sagten Matthias Makosch, Sprecher der Grünen-Fraktion, und Jürgen Pohlmann, baupolitischer Sprecher der SPD in der Bürgerschaft, gegenüber dem Weser-Kurier. Beide verweisen auf ein im Koalitionsvertrag „Spielraumförderprogramm“ genanntes Instrument, das zunächst mit 1 Mio. EUR ausgestattet werden soll. Das Geld soll laut den Regierungsparteien nicht nur aus dem restlichen Etat der Stiftung, sondern auch aus dem sogenannten Impulsprogramm für die Stadtteile kommen. Dieses wird ebenfalls eingestellt.

Wie eine Auflösung der Stiftung Wohnliche Stadt aussehen soll, steht noch nicht im Detail fest. Senatssprecher André Städler sagte, voraussichtlich bis Dezember sollen die rechtlichen Fragen geklärt sein, um die Stiftung bürgerlichen Rechts liquidieren zu können.

www.wohnlichestadt-bremen.de

Artikel teilen