14.02.2017 | Von Die Stiftung

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen EWE-Chef wegen Spende an Klitschko-Stiftung

Nach der umstrittenen Spende von EWE-Chef Matthias Brückmann an die Stiftung der ehemaligen Boxweltmeister Wladimir und Vitali Klitschko hat nun die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen. Wie ein Sprecher der Behörde am Montag mitteilte, wurde auch gegen einen weiteren Manager des Oldenburger Energieversorgers ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Untreue eingeleitet. Den Namen gab er jedoch nicht bekannt.

Nach der umstrittenen Spende von EWE-Chef Matthias Brückmann an die Stiftung der ehemaligen Boxweltmeister Wladimir und Vitali Klitschko hat nun die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen. Wie ein Sprecher der Behörde am Montag mitteilte, wurde auch gegen einen weiteren Manager des Oldenburger Energieversorgers ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Untreue eingeleitet. Den Namen gab er jedoch nicht bekannt.

Brückmann hatte 2016 eine Spende in Höhe von 253.000 Euro an die Klitschko-Stiftung getätigt und laut Medienberichten dafür einen PR-Besuch von Wladimir Klitschko in Oldenburg erwartet (wir berichteten). Abgesehen davon, dass eine steuerlich absetzbare Spende nicht an Gegenleistungen geknüpft werden darf, verletzte der EWE-Manager damit die von ihm selbst auferlegten Spendenregeln, wonach eine Zuwendung in dieser Höhe von einem Ausschuss genehmigt werden muss. Brückmann hat sich inzwischen bereit erklärt, die Spende aus eigener Tasche zu bezahlen. Eine Entscheidung über seine Abberufung soll am 22. Februar während der Aufsichtsratssitzung getroffen werden, bis dahin lässt er das Amt ruhen.

Brückmann hatte 2016 eine Spende in Höhe von 253.000 Euro an die Klitschko-Stiftung getätigt und laut Medienberichten dafür einen PR-Besuch von Wladimir Klitschko in Oldenburg erwartet (wir berichteten). Abgesehen davon, dass eine steuerlich absetzbare Spende nicht an Gegenleistungen geknüpft werden darf, verletzte der EWE-Manager damit die von ihm selbst auferlegten Spendenregeln, wonach eine Zuwendung in dieser Höhe von einem Ausschuss genehmigt werden muss. Brückmann hat sich inzwischen bereit erklärt, die Spende aus eigener Tasche zu bezahlen. Eine Entscheidung über seine Abberufung soll am 22. Februar während der Aufsichtsratssitzung getroffen werden, bis dahin lässt er das Amt ruhen.

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