04.01.2018 | Von Die Stiftung

Ben-Gurion-Stiftung trauert um Präsidentin

Am Abend des 26. Dezember 2017 ist Waltraut Rubien, Präsidentin der David Ben-Gurion-Stiftung in Deutschland, im Alter von 90 Jahren in ihrem Alterssitz, in Wedel (Schleswig-Holstein) verstorben.

Ihr unermüdlicher Einsatz für den Aufbau intensiver deutsch-israelischer Beziehungen prägte fast ihr gesamtes Leben. Gemeinsam mit ihrem Mann Werner Rubien besuchte sie seit 1977 regelmäßig Israel und pflegte Freundschaften mit Asher Ben-Nathan (erster Botschafter des Staates Israel in Deutschland) und Teddy Kollek (früherer Bürgermeister der Stadt Jerusalem).

Über 16 Jahre leitete sie als Vorsitzende die Geschicke der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hamburg. Parallel wirkte sie acht Jahre als Vizepräsidentin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.

Am 12. Mai 2008 gründete Waltraut Rubien die David Ben-Gurion-Stiftung in Deutschland und war bis zuletzt ihre Präsidentin. „Die Ben-Gurion-Stiftung in Deutschland hat mit ihrer Präsidentin und Gründerin eine starke Kämpferin für die Aussöhnung zwischen Israel und Deutschland verloren, die die Stiftungsarbeit stets mit ihren überaus klugen und kreativen Ideen bereicherte und voranbrachte. Sie hat sich damit als ‚Brückenbauerin‘ verdient gemacht für das Wiederaufleben der Deutsch-Israelischen Freundschaft, insbesondere soweit es die eher unbelastete Jugend betrifft. Wir werden die Stiftungsarbeit in ihrem Sinne weiterführen“, so der Vorsitzende des Kuratoriums und langjährige Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Hamburg, Dr. Heinz Wings.

www.davidbengurionstiftung.de

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