19.03.2014 | Von Die Stiftung

Stiftungsfonds Spiekermann & CO.

Der Stiftungsfonds Spiekermann ist ein klassischer Mischfonds, der allerdings auf ein sehr breites Arsenal an Anlageinstrumenten zurückgreift.

Der Stiftungsfonds Spiekermann ist ein klassischer Mischfonds, der allerdings auf ein sehr breites Arsenal an Anlageinstrumenten zurückgreift. Neben Rentenpapieren und Aktien – letztere sind aktuell mit knapp 16% im Depot enthalten – greift das Fondsmanagement auch auf Rentenfonds, gemischte Fonds, Zertifikate und Aktienfonds zurück. Diese breit angelegte Selektion spricht für die Fondslenker, weichen sie doch damit auf das Know-how anderer Asset Manager aus und optimieren auf diese Weise die Verteilung der Vermögenswerte. Vor allem im Aktienbereich kann dieses Vorgehen echten Mehrwert liefern. Im Spiekermann Stiftungsfonds sollen Aktien ja nach Value-Gesichtspunkten ausgewählt werden, und in Deutschland gibt es einige auf diesen Ansatz spezialisierte Vermögensverwalter. Am Fonds gefällt außerdem die breite regionale Mischung, allerdings lässt der Blick auf die Länderallokation nicht durchblicken, inwiefern hier die gekauften Fonds ihren Beitrag dazu leisten. Aktien und Aktienfonds dürfen maximal 30% des Fondsvolumens ausmachen.

Ein Blick auf die Wertentwicklung der vergangenen Jahre zeigt zudem deutlich, dass der Fonds durchaus ein gewisses Abwärtsrisiko beinhaltet, insofern es an den Märkten einmal richtig zur Sache geht; die Kurse also tage- oder wochenweise scharf korrigieren. Allerdings schafft es der Fonds, solche Dellen auch schnell wieder aufzuholen, die sogenannte underwater period, also die Zeitspanne, bis der Fonds die Verluste wieder egalisiert hat, ist beim Spiekermann Stiftungsfonds relativ kurz, was eindeutig für die Qualität des Produktes spricht. Kostenseitig ist der Fonds mit 0,95% Verwaltungsgebühr aufgrund der dem Ansatz innewohnenden aktiveren Vorgehensweise angemessen gepreist. Stiftungen können den Fonds zudem ohne Ausgabeaufschlag erwerben, die in den Verkaufsunterlagen aufgerufenen 2% sollten hier auf jeden Fall nicht abschrecken. Die für Stiftungen wichtigen Ausschüttung werden stets rund um die dritte Septemberwoche gezahlt, im vergangenen Jahr waren dies 3,95 EUR pro Anteil (= 3,96%) am 16. September.

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