10.08.2017 | Von Die Stiftung

Vodafone Stiftung gibt Impulse für Bildungspolitik

Ein Bericht fasst zentrale Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis zusammen, die der Politik dabei helfen sollen, die Chancen auf Bildung und sozialen Aufstieg zu fördern.

Bildung und deren Vermittlung gehören zu den Schwerpunkten der unternehmensverbundenen Stiftung. Foto: Vodafone Stiftung

Bildung in Deutschland soll besser werden – darin sind sich die politischen Parteien einig. Deutliche Unterschiede gibt es hingegen bei den Vorstellungen, wie dies gelingen kann. Die Vodafone-Stiftung will mit „zehn Punkte für bessere Bildungschancen“ im Vorfeld der Bundestagswahl nun Orientierung geben.

Die Liste sei eine Zusammenfassung der in jüngster Zeit von der Stiftung in Auftrag gegebenen Studien, heißt es in einer Pressemitteilung. „Eines der größten Probleme in Deutschland ist, dass die Bildungschancen immer noch stark davon abhängig sind, aus was für einem Elternhaus man kommt“, so Geschäftsführer Sebastian Gallander. Deshalb habe sich die Stiftung bisher vor allem auf dieses Problem konzentriert und stelle nun die Erkenntnisse noch einmal gesammelt der Politik zur Verfügung, um sie bei der Lösung dieses Problems zu unterstützen.

Die zehn Punkte sollen kein erschöpfendes und abschließendes Programm aus schnellen, einfachen Antworten darstellen – vielmehr eine aktuelle Zusammenstellung wissenschaftlich fundierter Anregungen, die dazu beitragen können, die Bildungschancen in Deutschland zu verbessern.

Die zehn Punkte lauten: 

  1. Eltern stärken
  2. Lehrer besser fördern
  3. Schüler richtig motivieren
  4. Ganztagsschulen qualitativ ausbauen
  5. Ferien sinnvoll nutzen
  6. Stadtteile als Bildungsorte verstehen
  7. Berufsorientierung praxisnäher gestalten
  8. Ausbildungsabbrüchen vorbeugen
  9. Lebenslanges Lernen ermöglichen
  10. Freiwillige Helfer mobilisieren und unterstützen

Mehr zu den zehn Punkten gibt es auf dem Internetauftritt der Vodafone Stiftung.

 

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