Handicap International

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Handicap International, 1982 von zwei französischen Ärzten in Kambodscha gegründet, setzt sich in über 60 Ländern mit 250 Projekten für Menschen mit Behinderung ein, insbesondere in Kriegs- und Krisengebieten. Die Organisation engagiert sich für ein umfassendes Verbot von Landminen und Streubomben, für Minenräumung und die Rechte der Opfer.

Die Einsatzorte von Handicap International gehen inzwischen weit über die Grenzen Kambodschas hinaus. In acht Ländern, darunter auch in der Schweiz, gibt es Sektionen, die die weltweiten Projekte für Menschen mit Behinderung finanziell und organisatorisch unterstützen.

Handicap International setzt sich für eine orthopädische und physiotherapeutische Versorgung behinderter Menschen ein und fördert ihre Integration ins Gemeinschaftsleben.

Autonomie und Chancengleichheit sind wichtige Schlüsselworte.

Vor Ort bildet Handicap International bevorzugt Menschen mit Behinderung zu Fachkräften aus, z. B. zu OrthopädietechnikerInnen oder KrankengymnastInnen. So können die AuslandsmitarbeiterInnen mittelfristig von einheimischen Fachkräften abgelöst werden.

Die Technik der Prothesen, Rollstühle und Gehhilfen ist auf lokal verfügbare Rohstoffe wie Leder, Bambus, Holz oder Kautschuk abgestimmt. So stärkt Handicap International lokale Strukturen und garantiert den Fortbestand der Projekte. Gleichzeitig wird der Aufbau von Rehabilitationszentren gefördert, die dank der Ausbildung einheimischer Fachkräfte und dem Einsatz effektiver Techniken nach einiger Zeit selbstständig arbeiten.

Unsere Hilfe in Krisensituationen und danach

In bewaffneten Konflikten leidet vor allem die Zivilbevölkerung. Millionen Menschen sind auf der Flucht oder verlieren vorübergehend ihr Obdach. Hunderte werden verletzt oder verstümmelt. Besonders gefährdet sind in dieser Situation Menschen mit Behinderung.

All das geschieht nicht nur in Folge gewaltsamer Auseinandersetzungen, sondern auch durch Umweltkatastrophen, die gerade wirtschaftlich schwache Länder massiv treffen können.

Die Nothilfeabteilung von Handicap International bietet Flüchtlingen, Menschen, die obdachlos geworden sind und anderen Katastrophenopfern vielseitige humanitäre Unterstützung. Eine kompetente Begleitung, insbesondere von Traumatisierten und Menschen mit Behinderungen sowie ihren Familien, ist dabei eines unserer wichtigsten Anliegen.

Jeden Tag werden 15 Menschen von einer Mine oder einem Blindgänger getötet oder verstümmelt.

Handicap International versucht dieser Gefahr so weit wie möglich entgegen zu wirken. In vielen Ländern werden Entminungsteams ausgebildet und ausgerüstet, um zumindest gebietsweise Minen zu räumen. Zusammen mit lokalen Partnern klären Mitarbeiter der Organisation die Menschen der betroffenen Länder über die Gefahren explosiver Kriegsüberreste auf.

Vor dem Hintergrund dieser Projekterfahrung engagiert sich Handicap International gemeinsam mit anderen Organisationen für ein umfassendes Verbot aller Arten von Landminen und Streubomben und setzt sich für Minenräumung und die Rechte der Opfer ein. Handicap International wendet sich in zahlreichen Kampagnen und Aktionen an die europäische Öffentlichkeit, um auf die fatalen Folgen von Kriegen aufmerksam zu machen. Für dieses Engagement hat die von Handicap International mitbegründete Internationale Kampagne für das Verbot von Landminen (ICBL) 1997 den Friedensnobelpreis erhalten.

Ansprechpartner für Stiftungen

Thomas_SchiffelmannThomas Schiffelmann, Leiter Marketing
Handicap International e.V.
Leopoldstr. 236
80807 München
Tel.: +49 (0)89 54 76 06 32
Fax: +49 (0)89 54 76 06 20
www.handicap-international.de

 


Sie wollen Handicap International kennenlernen, sich einen ganzheitlichen Eindruck verschaffen? Dann schauen Sie sich folgenden Video-Clips an:

 


Nachfolgend finden Sie eine Übersicht zu den weltweiten Projekt-Präsenzen von Handicap International – einfach auf die Karte zum Vergrößern klicken.

Weltkarte Handicap International

Artikel über Handicap International

25.04.2016 80.000 EUR für Wiederaufbau in Nepal
07.04.2016 Vom Umgang mit Todesfallen
31.03.2016 „Minen sind brutal und menschenverachtend“
25.02.1016 Weltweit erste Skischule für Menschen mit Behinderung gegründet
29.10.2015 Erstes Vermächtnis für Handicap International
02.10.2015 Kultur des Stiftens für Menschen mit Behinderung
28.04.2015 Sofortige Hilfe nach dem schweren Erdbeben gestartet
19.03.2015 Sponsoren, Mäzeninnen und schlafende Giganten
02.03.2015 Erste Förderstiftung für Handicap International
18.11.2014 Wenn die Hörzu Aktien empfiehlt
17.10.2014 Venture Phlanthropy – Mehr als eine Kapitalanlage
19.09.2014 „Mehr als nur Kapital“
27.08.2014 mic Golf Cup zugunsten von Handicap International
31.07.2014 Erneute Partnerschaft zwischen Handicap International und Kaufland
09.05.2014 Erstes Fazit vom Deutschen CSR-Forum
04.04.2014 Erstes Fazit vom Deutschen Fundraisingkongress
13.12.2013 Erneute Kooperation von Handicap International und Kaufland
03.12.2013 Menschen mit Behinderung in der Katastrophenhilfe nicht vergessen
25.11.2013 Finde die Küchenschabe – in Projekt und Anlage
14.11.2013 Handicap International hilft mit 750 Nothilfe-Sets auf den Philippinen
27.09.2013 Inklusive Katastrophenvorsorge
02.09.2013 VISION SUMMIT 2013 – Erste Eindrücke
25.07.2013 Benefizkonzert zugunsten der Kriegsopfer in Syrien
13.07.2013 Zusammen ist man stärker als allein
09.07.2013 Bucheinband-Set für den guten Zweck
26.04.2013 Fundraising-Kongress 2013 – Ein erstes Fazit
21.03.2013 Klavierquintette für Erdbebenopfer
17.03.2013 „Konzerte wie am kommenden Mittwoch schärfen den Blick“
14.09.2012 To be discussed: Venture Philanthropy
12.07.2012 10 Tipps für erfolgreiches Fundraising



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