Drei Stiftungen, drei Erfahrungswelten: Wie gemeinnützige Organisationen die Coronakrise erleben, was ihre Erwartungen und Perspektiven sind, war Thema beim Roundtable von DIE STIFTUNG in Kooperation mit der Bethmann Bank.

Seit März ist der Alltag ein anderer, auch für Stiftungen. Was waren Ihre Herausforderungen, Frau Knoop?

Anja Knoop: Die Stiftung phönikks betreibt eine Beratungsstelle für Familien, die von Krebserkrankungen betroffen sind. Wir können also Beratungsgespräche nicht wie üblich durchführen. Unsere Klienten gehören zu den Hochrisikogruppen, für viele kommt daher ein persönliches Gespräch nicht infrage, schon der Weg zu uns ist mit Gefahren behaftet. Da war die Entscheidung klar, Ende März die Beratungsstelle zu schließen. Die Therapeuten wechselten ins Homeoffice. Wir haben in Form digitaler Sitzungen ein System etabliert, das gut angenommen wird. Allerdings stehen wir auch auf der Finanzierungsseite vor neuen Herausforderungen. Wir finanzieren uns vor allem über Spenden und teilweise über Erträge aus dem Stiftungsvermögen. Viele Spender, gerade Firmen, sind selbst wirtschaftlich betroffen. Etwa in den Bereichen Gastronomie, Reisebranche oder auch Luftfahrt.

„Viele Spender sind selbst wirtschaftlich betroffen.“ Anja Knoop

Martin Heß: Konnten Sie Kurzarbeit beantragen?

Knoop: Das wäre möglich gewesen, aber die Frage hat sich angesichts der Auslastung nicht gestellt. Durch die digitalen Videokonferenzen haben wir unser Geschäft mit gleicher, wenn nicht sogar größerer Intensität fortgeführt. Denn aufgrund der neuen Situation nahmen auf einmal Klienten Termine wahr, die zuvor häufiger abgesagt hatten. Die Hürde teilzunehmen, ist stark gesunken.

York Asche: Die BürgerStiftung und die Deutsche Wildtier Stiftung sind stark im Fundraising aktiv. Hatten Sie bei der Hamburger BürgerStiftung wie viele andere Organisationen auch Einbrüche?

Rüdiger Ratsch-Heitmann: Ungefähr 40 Prozent der Einnahmen der BürgerStiftung Hamburg sind Privatspenden. Seit März gab es einen deutlichen Einbruch dieser Spenden. Es fließen aber weiterhin Mittel, gerade zweckgebundene Spenden von regelmäßigen Spendern. Es wird aber eher krisenbezogen gespendet, was Organisationen wie unsere vor Herausforderungen stellt. Wir müssen vermitteln, dass unsere Arbeit vor Corona wichtig war und auch weiterhin wichtig bleibt. Zugleich wissen wir, dass Dividenden nicht so sicher sind, wie es mitunter schien. Das ist herausfordernd, aber als Stiftung sind wir deutlich besser aufgestellt als andere Organisationen, die nicht in der Lage sind, Rücklagen zu bilden. Wir konnten unseren Förderpartnern zusagen, dass wir wie geplant auszahlen, und haben ihnen ein Maximum an Flexibilisierung ermöglicht, wenn es etwa um Berichtspflichten oder die Verschiebung von Aktivitäten geht.

York Asche Roundtable Die Stiftung

York Asche ist bei der Bethmann Bank der Spezialist für Stiftungen und NPOs. Der zertifizierte Stiftungsberater begleitet die Kunden der Bank mit seiner langjährigen Erfahrung bei allen Themen rund ums Stiftungswesen – von der Satzung bis zur Strategie. Foto: Bethmann Bank

Hilmar Freiherr von Münchhausen: Die Deutsche Wildtier Stiftung versteht sich als operative, nicht als Förderstiftung. 16 bis 18 Prozent der Einnahmen kommen aus Spenden. Das ist nicht so viel, aber der einzige Bereich, über den wir wachsen können – und daher strategisch sehr wichtig. Mit Stichtag Ende August hatten wir etwa zehn Prozent weniger Spendenvorgänge im Vergleich zum Vorjahr. Das ist schmerzhaft, aber wir hatten mit einem noch viel stärkeren Einbruch gerechnet. Die Höhe der Spenden ist immer noch auf Planniveau, denn die Durchschnittsspenden sind gestiegen. Dass wir bislang glimpflich davongekommen sind, liegt, so denke ich, auch ein Stück weit daran, dass unsere Spender eher ältere Menschen und damit weniger von wirtschaftlichen Problemen betroffen sind. Auch haben wir eine ganze Reihe an Spendern, die schon viele Jahre bei uns sind. Schwierig geworden ist hingegen auch bei uns die Zusammenarbeit mit Unternehmen. Zusagen werden eingehalten, aber Akquise ist schwierig. Es ist natürlich verständlich, dass Unternehmen Kosten reduzieren.

Frau Knoop, welche finanzielle Lösung haben Sie gefunden?

Knoop: Wir hatten 2019 ein sehr hohes Spendenaufkommen, sodass wir einen Puffer aufbauen konnten und eine Projektrücklage gebildet haben. Diese werden wir aber voraussichtlich zumindest teilweise 2020 in Anspruch nehmen. Was die Fundraisingstrategie angeht, ist es schwierig, das Rad neu zu erfinden. Für uns sind zwei große Veranstaltungen pro Jahr sehr wichtig: der Spendenlauf beim Hamburgmarathon und das Weihnachtskonzert. Beide entfallen, die dortigen Spendeneinnahmen machen aber rund 15 Prozent unseres Gesamtbudgets aus. Einige Sponsoren unterstützen uns unabhängig vom Lauf, aber die Veranstaltungen können wir nicht ohne weiteres ersetzen. Was Herr von Münchhausen zur Firmenakquise gesagt hat, kann ich unterstreichen: Neue Partner zu finden, ist schwierig, aber auch langjährige, treue Unterstützer haben Probleme. Da will man das Thema natürlich behutsam ansprechen.

„2020 ist nicht das Jahr, in dem man Rücklagen aufbaut.“ Rüdiger Ratsch-Heitmann

Asche: Ich glaube, dass tatsächlich dieses Auftreten en bloc das Entscheidende ist. Der große Unterschied zur latenten, schleichenden Zinskrise ist ja der Einbruch der Erträge auf breiter Front gewesen. Das Stichwort ist eigentlich die Rücklage, wie Frau Knoop gesagt hat. Viele Stiftungen müssen jetzt überlegen, wie sie das plötzliche Wegbrechen von Einnahmen kompensieren können, um nicht im Projektbereich streichen zu müssen. Aber auch hier ist irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht, sodass man sich vielleicht neue Wege in der Kapitalanlage überlegen sollte.

Ratsch-Heitmann: Rücklagen sind natürlich gut, aber wir sollten, denke ich, auch klar sagen: 2020 ist definitiv nicht das Jahr, in dem man Rücklagen aufbaut. Ganz im Gegenteil. Nun ist die Zeit, in der alles raus muss. Die Zivilgesellschaft und ihre Projekte brauchen die Mittel gerade in der jetzigen schwierigen Situation. Das ist natürlich ein Spannungsfeld, da wir nicht wissen, was 2021 oder 2022 passiert – und zwar auf allen Einkommensebenen. Man muss jetzt mutig sein. Der Dritte Sektor braucht Rückenstärkung und Finanzierung.

Münchhausen: Wir hatten darüber nachgedacht, Aktivitäten zu streichen, als die Krise losging, aber uns dann dezidiert dazu entschieden, alle Projekte, so es die Umstände zulassen, durchzuführen. Wichtig ist, dass wir mit unserer Arbeit weitermachen. Wir sind als Stiftungen durch die verschiedenen Einnahmequellen besser aufgestellt, etwa im Vergleich zu Vereinen. Zugleich glaube ich aber, dass wir uns als spendensammelnde Organisationen insgesamt damit auseinandersetzen, dass sich die Zeit dem Ende neigt, in der Menschen einer Organisation über ein Jahrzehnt oder länger verbunden bleiben und diese immer wieder unterstützen. Wir sehen, dass die Zahl der Spender in Deutschland zurückgeht. Gleichzeitig sind die Menschen, die spenden, bereit, höhere Beträge zu geben – sie wollen aber auch eine andere Ansprache. Wir merken das, wenn wir Spender auf unseren land- und forstwirtschaftlichen Betrieb einladen. Das ist dann die Deutsche Wildtier Stiftung zum Anfassen. Insofern ist es auch wichtig, dass wir mit Spenden keine Rücklagen bilden, sondern sie zeitnah ausgeben – auch um zeigen zu können, wohin das Geld fließt. Wir unterstreichen in unserer Kommunikation auch, dass Spenden zu 100 Prozent in Naturschutz- und Naturbildungsprojekte gehen, nicht etwa in die Verwaltung.

„Spenden sind der Bereich, in dem wir wachsen können.“ Hilmar Freiherr von Münchhausen

Knoop: Ich kann das nachvollziehen, finde aber auch, dass man ehrlich sagen dürfen muss, dass Spendenwerbung Geld kostet. 100 Prozent für Projekte zu verwenden, mag in Ihrem Fall darstellbar sein, aber ich glaube, das ist in der Stiftungslandschaft eher die Ausnahme. Es gibt viele Dinge, die sich kaum trennen lassen. Spendenakquise braucht ja immer Struktur und einen Apparat.

Münchhausen: Das ist natürlich korrekt. Wir finanzieren Kosten der Verwaltung und der Spenderwerbung aus Vermögenserträgen und stellen transparent dar, wie die Gelder sich verteilen. Wir haben den Eindruck, dass dieses Vorgehen die Spendenbereitschaft erhöht.

Corona Stiftungen

Martin Heß ist Client Portfolio Manager bei der Bethmann Bank und Experte in Fragen nachhaltiger Kapitalanlagen. Seit circa 30 Jahren betreut er wohlhabende Kunden und institutionelle Anleger, insbesondere Stiftungen, und verwaltet deren Vermögen. Foto: Bethmann Bank

Ratsch-Heitmann: Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen würden, um zu vermitteln, dass Verwaltungskosten keine schlechten Kosten sind. Sie tragen zur Qualität der Arbeit bei und zur langfristigen und nachhaltigen Absicherung. Ich weiß aber natürlich, wie schwierig das ist. Mancher Spender möchte das auch gar nicht hören, sondern besteht darauf, dass Geld auf gar keinen Fall in die „falsche“ Tasche fließt. Da ist man als Spendensammler herausgefordert, transparent, offen und überzeugend zu sein. Denn unsere Arbeit hat immer mit Verwaltung zu tun. Und wenn die Verwaltung schlecht ist, ist ja keinem geholfen.

Asche: Diese Darstellung nach außen finde ich sehr wichtig. Denn natürlich muss eine Stiftung die Leute haben, die es umsetzen – und diese auch ethisch korrekt entlohnen.

Ratsch-Heitmann: Ja, es geht mir auch darum, solidarisch miteinander umzugehen. Manchmal ist Stiftungspersonal bei einem verbundenen Unternehmen angestellt, damit die Stiftung sagen kann, dass alle Stiftungsmittel in Projekte fließen. Das ist nicht falsch, sollte aber keinen Wettbewerbsvorteil bedeuten gegenüber denen, die so ein Konstrukt nicht abbilden können. Die Kosten sind ja dennoch da. Wir sollten Transparenz herstellen, was wie viel kostet. So können wir auch zeigen, was Stiftungen leisten. Die BürgerStiftung ist ja Förder- und operative Stiftung. Wir sind mit eigenem Personal in Projekten engagiert. Es bedarf auch immer wieder der Erklärung, warum es notwendig ist, dass Menschen dafür angestellt sind. Ich freue mich, wenn jemand die Frage stellt, denn dann kann man deutlich machen, was Spenden bewirken. Konkret vor Ort ins Projekt zu gehen, mit Betroffenen zu sprechen, erzeugt natürlich am meisten Involvement. Das ist aktuell leider heruntergefahren.

Asche: Der Mensch als soziales Wesen ist in der Krise natürlich schon sehr eingeschränkt. Wie gehen Sie damit um?

Ratsch-Heitmann: Wir versuchen gerade, unsere Anstrengungen zu intensivieren und mehr in Kommunikation zu investieren, in das, was man auch Fundraising nennt. Wobei es zuerst um Beziehungsaufbau geht. Den unverbindlichen Erstkontakt über Veranstaltungen können viele Stiftungen aktuell nicht herstellen. Der Knick wird noch längerfristig Auswirkungen zeigen.

Knoop: Das kann ich bestätigen. Wir versuchen gerade, uns stärker zu digitalisieren. Digitale Ansprache über Mailings, Filme oder Publikationen, die die Menschen auch zu Hause erreichen. Für den Erstkontakt ist es allerdings nach meiner Erfahrung nach wie vor fast unersetzbar, dass man sich mal persönlich kennenlernt. Die Einrichtung oder ein konkretes Projekt vorzustellen, das gefördert wird, lässt sich durch digitale Medien nicht ersetzen.

„Die Darstellung der Stiftung nach außen ist sehr wichtig.“ York Asche

Wie ist bei Ihnen die Digitalisierung generell vorangegangen in der Coronakrise?

Münchhausen: Wir waren relativ gut aufgestellt, und viele Mitarbeiter sind schnell ins Homeoffice gegangen. Das hat auf technischer Ebene gut funktioniert. Neben Hamburg haben wir zwei weitere Standorte, daher haben sich neue Kommunikationswege etabliert. Man fährt nicht mehr immer hin oder telefoniert, sondern organisiert eine Videokonferenz. Die Zahl der Dienstreisen hat sich deutlich reduziert. An einigen Fortschritten werden wir sicher festhalten.

Rasch-Heitmann: Wir waren als lokaler Akteur immer eher auf direkte Treffen ausgelegt. Der Schritt von null auf hundert, alle per Videokonferenz oder im Chat zusammenzuschalten, war ein großer. Es gibt eine unterschiedliche Affinität zum Digitalen. Das war schon ein großer gemeinsamer Lernprozess, der aber, weil notwendig, mit viel Elan angegangen wurde. Es besteht eine große Lernbereitschaft. Die Erfahrung machen ja alle, dass plötzlich geht, was vorher nicht ging. Was das Fundraising angeht, nutzen wir es noch nicht intensiv. Alle sagen, das sei die Zukunft, und ich will nicht widersprechen. Aber bei uns ist sie noch nicht da.

Hat sich der Austausch unter Stiftungen verstärkt? Gibt es durch die Krise mehr Kooperationen?

Ratsch-Heitmann: Zum Teil sind, gerade über digitale Plattformen wie Twitter oder den Bundesverband, neue Kooperationen und Verbindungen entstanden. Ging gar nicht anders. Wir haben etwa einen Fonds mit sechs weiteren Stiftungen gegründet: die Hamburger Spielräume, wo Kinder und Jugendliche wieder mit Gleichaltrigen zusammenkommen, Freiraum für Persönlichkeitsentwicklung bekommen. Wir haben dies gemeinsam im Gespräch entwickelt. Es gibt hier eine enorm große Nachfrage. Egal, wie lange die Krise dauert, diese neuen Allianzen werden länger tragen.

Fundraising ist ein großes Thema, aber hat die Coronakrise auch Auswirkungen auf Ihre Vermögensverwaltung?

Münchhausen: Was die Finanzanlagen angeht, ist der Einfluss von Corona bei uns zurzeit noch deutlich weniger relevant als für den Spendenmarkt. Natürlich bleiben das niedrige Zinsniveau und die Frage, wie wir langfristig damit umgehen. Wenn Banken tatsächlich anfangen, Verwahrgelder zu berechnen, wird es sehr mühsam. Wir haben unabhängig von Corona in den vergangenen Jahren sehr stark in Immobilien investiert, sind nun mit mehr als einem Drittel des Kapitals in diesem Bereich engagiert. Bislang haben wir wenige Ausfälle bei gewerblichen Mietern. Mit Unterstützung der Bethmann Bank sind wir sehr stark in das Aktiengeschäft eingestiegen. Die Kollegen im Bankwesen hatten den richtigen Riecher und zum richtigen Zeitpunkt gekauft. Wir haben die Aktienquote etwas erhöht und werden dieses Jahr am Markt hoffentlich sehr erfolgreich abschließen.

Knoop: Wir haben die Anlagestrategie bisher noch nicht grundlegend verändert. Der Bereich ist bei uns stark liquiditätsgetrieben. Wenn wir mit den laufenden Einnahmen nicht mehr hinkommen, müssten wir überlegen, welche Reserven wir aus den Finanzanlagen realisieren könnten. Aber wir sind noch nicht an dem Punkt.

„70 Prozent unserer Gelder gehen in nachhaltige Anlagen.“ Martin Heß

Ratsch-Heitmann: Bei uns ist das Immobilienvermögen in den vergangenen zwei Jahren deutlich gewachsen und inzwischen bei 50 Prozent unseres Grundstockkapitals angekommen. Die dynamische Vermögensentwicklung hat uns dazu gebracht, dass wir uns im Liquiden mehr Risiko zutrauen. Corona hat diesen Pfad noch einmal bestärkt. Das ist ein kontinuierlicher Prozess, uns weiterentwickeln zu müssen – und zu wollen. Das gilt auch beim Thema Nachhaltigkeit. Hier sind wir keine Vorreiter, was zweckorientierte Investments angeht, haben aber in der Satzung festgeschrieben, dass wir Vermögensanlage nach ökologischen, sozialen und ethischen Gesichtspunkten betreiben, und sehen das als Lernfeld. Dieser Bereich hat inzwischen einen Komplexitätsgrad erreicht, bei dem man nie ganz fertig wird.

Knoop: Wir sind nicht im Bereich Impact Investing aktiv, aber wir bauen verstärkt die Anlagenauswahl nach Nachhaltigkeitskriterien auf. Für uns sind die drei Säulen ESG gleichwertig. Das Vermögen ist letztlich breit gestreut. Ich muss zugeben, dass wir auch auf Output achten, wir leben ja unter anderem von Vermögenserträgen. Es ist inzwischen bekannt, dass Nachhaltigkeit nicht heißt, weniger Ausschüttungen zu bekommen – aber ob Anlageformen stärker in E, S oder G sind, ist nicht entscheidend. Hier richten wir uns nach dem Return on Invest.

Heß: Es ist sicher nicht leicht, den richtigen Ansatz für jeden zu finden. Durch die vielfältigen Informationen kann jeder seinen Ansatz weiterentwickeln. Das Thema entwickelt sich rasant. 70 Prozent unserer Gelder gehen in nachhaltige Anlagen.

Asche: Bethmann wie auch die Konzernmutter ABN AMRO haben sich das Thema seit langem auf die Fahnen geschrieben. Das schlägt sich natürlich auch in der Verwaltung und Beratung nieder. Ich möchte auch noch einmal unterstreichen, was Sie gesagt haben, Frau Knoop. Es ist schlicht ein Irrtum, dass nachhaltige Kapitalanlagen keine vernünftigen Renditen erwirtschaften würden. Wir können diese Bedenken in Kundengesprächen glücklicherweise ausräumen.

Münchhausen: Einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen voranzutreiben, ist für uns ein ganz zentrales Thema. Die Coronakrise zeigt, dass wir dringenden Handlungsbedarf haben. Denn woher kommen diese Zoonosen? Aus einem nicht nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, aus einer nicht nachhaltigen Nutzung. Nachhaltigkeit ist vor diesem Hintergrund auch ein Ansatz, um uns als Menschen zu schützen; unser Leben ebenso wie unsere wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozesse.

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