Eine Gruppe von Bürgern hat in den vergangenen 14 Monaten auf Einladung der ZEIT-Stiftung einen Vorschlag für eine Charta der digitalen Grundrechte für die Europäische Union entworfen.

Eine Gruppe von Bürgern hat in den vergangenen 14 Monaten auf Einladung der ZEIT-Stiftung einen Vorschlag für eine Charta der digitalen Grundrechte für die Europäische Union entworfen. Am Montag, den 5. Dezember 2016, soll der Vorschlag in Anwesenheit des Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE) des Europäischen Parlaments in Brüssel vorgestellt werden.

In 23 Artikeln versucht die Digitalcharta, Antworten zu geben auf die Frage, wie sich die Freiheit des Einzelnen im Zeitalter der Digitalisierung schützen lässt. Dabei geht es u.a. um Autonomie und Freiheit des Einzelnen, Einsatz und Entwicklung künstlicher Intelligenz, informationelle Selbstbestimmung und Datensicherheit und den Umgang mit Hetze und Hass im Netz. Ziel der Charta ist es, eine breite gesellschaftliche Diskussion anzuregen.

Der vollständige Text der Digitalcharta wird morgen, am 1. Dezember, in ganzseitigen Anzeigen in der ZEIT, der Süddeutschen Zeitung, der WELT, dem Tagesspiegel und dem Handelsblatt veröffentlicht. Er ist abrufbar unter www.digitalcharta.eu und www.zeit-stiftung.de und kann auf der Charta-Website unterzeichnet werden.

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