26.03.2015 | Von Die Stiftung

So gewinnen Stiftungen Fans

Der Wirkshop „Öffentlichkeitsarbeit“ versprach, ein hoch aktuelles Thema für die rund 40 anwesenden Teilnehmer aufzugreifen. Hierbei wurde ein allgemeiner Überblick gegeben zum Thema Kommunikation, der Einfluss der sozialen Medien in der heutigen Zeit und die Gefahren der schnellen Verbreitung von Negativschlagzeilen.
Von Ann-Kristin Bruns und Tobias Karow

In einer voranschreitend digitalisierten Welt ist es für viele Stiftungen unabdingbar, sich mit dem Thema Kommunikation und soziale Medien zu beschäftigen. Stiftungen müssen sich hierbei überlegen, ob die aktuelle Kommunikation nicht eventuell zeitgemäß angepasst werden muss. Da dies ein Thema ist, das große und kleine Stiftungen genauso betrifft wie Menschen, die interessiert daran sind, eine Stiftung zu errichten, fand am 24. März im Bankhaus DONNER & REUSCHEL der „Wirkshop Öffentlichkeitsarbeit“ im Rahmen des Münchner StiftungsFrühlings statt.

 

Giulia Roggenkamp von european non profit advisors eröffnete den Workshop mit einer allgemeinen Einführung zum Thema Kommunikation. Um eine passende Strategie aufzubauen, sei der erste Schritt, zuerst das Selbst- und dann das Fremdbild der Stiftung herauszuarbeiten. Diese sollten im Idealfall identisch sein, was aber meistens nicht der Fall ist. Daher muss die Mission und Vision der Stiftung verstärkt kommuniziert werden, um eine Konvergenz dieser Bilder zu erreichen. In diesem Zusammenhang fielen vier zentrale Begriffe; Authentizität, Identifikation, Transparenz und Abgrenzung zu anderen Stiftungen. Das Ganze wiederum sollte professionell aufgesetzt werden, die Stiftung und ihre Verantwortlichen sollten sich einmal Gedanken machen, wie sie sich sehen und wie sie gesehen werden sollen. Zum Prozess gehört dann noch der beständige Abgleich dazu. Roggenkamps Vortrags war eine Art Blaupause für zeitgemäße Kommunikation von Stiftungen, Christian Gummig, Kommunikationsexperte aus Hamburg, zeigte dann einen Weg in den Social-Media-Kanal.

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