30.04.2018 | Von Die Stiftung

Äthiopien: Preis für Menschen für Menschen

Die von Karlheinz Böhm gegründete Stiftung Menschen für Menschen ist in Äthiopien mit dem „Best Performance Award“ ausgezeichnet worden. Basierend auf Feldbesuchen wurden insgesamt vier Hilfsorganisationen für ihre Leistungen ausgezeichnet.

Deutsche Stiftung Weltbevölkerung
Foto: Andy_Di/iStock/Thinkstock

Die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe hat in Äthiopien den „Best Performance Award“ erhalten. Das teilt die Organisation in einer Presseerklärung mit. Nach Feldbesuchen seien laut Menschen für Menschen insgesamt vier Hilfsorganisationen ausgezeichnet worden. Der Preis des Amhara National Regional State Bureau Finance & Economy Cooperation sei in Bahir Dar, der Hauptstadt der Region Amhara, während eines Partnerschaftsforums, an dem über 100 Organisationen teilnahmen, an Addisu Asefa, Plan & Program Coordinator von Menschen für Menschen, überreicht worden.

Praktische Arbeit im Zentrum

Ausgezeichnet wurde laut Menschen für Menschen die praktische Tätigkeit in der Region Amhara in den vergangenen Jahren besonders im Hinblick auf die landwirtschaftliche Produktivität, der nachhaltigen Landbewirtschaftung, WASH (Wasser und Hygiene), Bildung, Gesundheit, Gesellschaftsentwicklung sowie Infrastrukturentwicklung. Die Region liegt im nördlichen Teil des afrikanischen Landes und erreicht mit rund 157.000 Quadratkilometern fast die Hälfte der Fläche Deutschlands (357.000 Quadratkilometer). „Wir, das gesamte Team in Äthiopien, freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Es ist eine hohe Anerkennung unserer Arbeit in der Region. Wir konnten den Menschen Zukunftsperspektiven geben und ihnen zu einem besseren Leben verhelfen“, wird Peter Renner zitiert. Der Vorstand der Stiftung ist unter anderem für die Projektarbeit in Äthiopien zuständig.

„Fundiert und auf Dauer angelegt“

Da die Probleme in den entlegenen Gebieten Äthiopiens meist miteinander verwoben seien, setze Menschen für Menschen auf das Prinzip der integrierten nachhaltigen Entwicklung, so die Stiftung. Gemeinsam mit der Bevölkerung würden die für eine nachhaltige Entwicklung notwendigen Maßnahmen in fünf Schwerpunktbereichen festgelegt und miteinander verzahnt. „Für alle Maßnahmen gilt: Sie müssen fundiert und auf Dauer angelegt sein und nach dem Rückzug der Organisation fortbestehen.“ Deswegen werde die Bevölkerung von Beginn an bei allen Planungen und Maßnahmen beteiligt. Infrastruktureinrichtungen wie Schulen oder Wasserstellen würden unmittelbar nach ihrer Fertigstellung in die Verantwortung der lokalen Gemeinden übergeben. So würden externe Abhängigkeiten vermieden.

Zur Pressemitteilung der Stiftung: www.menschenfuermenschen.de/2018/04/25/best-performance-award-fuer-karlheinz-boehms-aethiopienhilfe/

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