05.02.2020 | Von Die Stiftung

Annette Schavan im Aufsichtsrat der Gips-Schüle-Stiftung

Bei der Gips-Schüle-Stiftung wird die ehemalige Ministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, künftig im Aufsichtsrat sitzen. Geplant ist, dass sie die Stiftung auch beratend begleitet.

Gips-Schüle-Stiftung
Will ihre Erfahrungen in den Gebieten Bildung und Forschung einbringen: Annette Schavan. Sie übernimmt den Aufsichtsratposten von Erwin Teufel. Foto: Gips-Schüle-Stiftung, RudolfSimon/wikimedia

Die ehemalige Ministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, ist neues Aufsichtsratsmitglied bei der Gips-Schüle-Stiftung. Schavan löste zum Jahresbeginn Ministerpräsident a.D. Erwin Teufel ab. Die ehemalige Ministerin wird laut Pressemitteilung die Stiftung nicht nur in ihrer Funktion als Aufsichtsrat kontrollieren, sondern der Stiftung auch beratend zur Seite stehen.

Annette Schavan war von 1995 bis 2005 Ministerin für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg. Von 2005 bis 2013 war sie als Bundesministerin für Bildung und Forschung Mitglied im deutschen Bundestag. Danach war sie bis 2018 als deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl tätig. Sie lehrt als Gastprofessorin an der Shanghai international Studies University und engagiert sich seit 2019 in Kuratorien verschiedener Stiftungen und Museen.

Über die Gips-Schüle-Stiftung

Die Gips-Schüle-Stiftung fördert Forschung, Nachwuchs und Lehre in Baden-Württemberg. Der Fokus liegt dabei auf den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sowie auf interdisziplinären Projekten. In ihrem Wirkungsraum Baden-Württemberg arbeitet die Stuttgarter Stiftung eng mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen und ermöglicht die Durchführung zukunftsweisender Forschungsprojekte. Sie finanziert Stiftungsprofessuren, vergibt Stipendien, unterstützt Studienbotschafter zur Anwerbung von Abiturienten für MINT-Fächer und Projekte zur Lehreraus- und -fortbildung. Alle zwei Jahre verleiht die Stiftung ihre mit 65.000 Euro dotierten Forschungspreise sowie jährlich den mit insgesamt 17.500 dotierten Gips-Schüle-Nachwuchspreis.

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