08.02.2010 | Von Die Stiftung

Arme Spitzensportler

Mit einer ironischen Kampagne hat die Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH) auf die dürftige finanzielle Situation vieler deutscher Spitzensportler aufmerksam gemacht. So veröffentlichte die Organisation eine Stellenausschreibung für Leistungsschwimmer in einer bekannten Tageszeitung. Von den Bewerbern wurden 80 Kilometer wöchentliches Training und eine 60-Stunden-Woche bei einem Nettoverdienst von 600 EUR verlangt. Dies ist das Fazit einer Studie, für die 1.133 von der Stiftung geförderte Sportler befragt wurden. Hinzu komme, dass Spitzensportler weder sozial noch für die Zeit nach der Karriere abgesichert seien. Viele geben deshalb nach dem Abitur ihre sportliche Karriere auf, beklagt Fecht-Weltmeisterin Britta Heidemann. Die DSH will darum ein neues Spendenkonzept forcieren, bei dem jedermann für 3 EUR „Sponsor des Sports“ werden kann. Viele prominente Athleten unterstützen die Kampagne, darunter auch Britta Heidemann.

www.sporthilfe.de/kampagne/fakten

Artikel teilen