11.06.2018 | Von Martina Benz

Forschungspreis 2018 der Fürst-Donnersmarck-Stiftung

Das Kuratorium der Fürst-Donnersmarck-Stiftung hat 2006 einen Forschungspreis auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation ins Leben gerufen. 2018 wird dieser nun zum fünften Mal verliehen. Er ist mit 30.000 Euro dotiert.

Holger-Cassens-Preis
Foto: Andy_Di/iStock/Thinkstock

Das Kuratorium der Fürst-Donnersmarck-Stiftung zu Berlin, die sich mit der Rehabilitation von Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung befasst, vergibt im Rahmen der Stiftungssatzung einen Forschungspreis zur Neurorehabilitation.

Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert. Er kann geteilt werden.
Zusätzlich können bis zu fünf Belobigungen ausgesprochen werden, die mit jeweils 3.000 Euro ausgestattet sind.

Donnersmarck-Stiftung unterstützt Forschung

Ausgezeichnet werden soll eine aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeit im Bereich der neurologischen Rehabilitation von Menschen mit erworbener Schädigung des Nervensystems. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf nach-klinischer Langzeitrehabilitation liegen, wobei besonderes Interesse an interdisziplinären Rehabilitationskonzepten und -methoden besteht sowie an wissenschaftlichen Wirksamkeits- und Effizienznachweisen (Outcome-Forschung), wie sie in der Praxis, insbesondere von Rehabilitationsanbietern, Kostenträgern und politischen Institutionen, benötigt werden (sozialökonomische Effekte). Besonders berücksichtigt werden Arbeiten aus dem neueren Feld der Teilhabeforschung, die Menschen mit Behinderung selbst am Forschungsprozess direkt beteiligen.

Bewerbung sind bis zum 30. Juni 2018 an forschungspreis@fdst.de zu senden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Artikel teilen