22.01.2020 | Von Die Stiftung

Geld für nachbarschaftliches Engagement

Mit dem „Förderpott Ruhr“ unterstützt das Stiftungsnetzwerk Ruhr Engagierte im Ruhrgebiet. Bewerbungen sind online bis zum 31. März 2020 möglich.

Ausschreibung
Foto: Andy_Di/iStock/Thinkstock

Das Stiftungsnetzwerk Ruhr hat mit dem Förderpott zum Ziel, das zivilgesellschaftliche Engagement kleiner Initiativen vor Ort zu stärken. Ausgezeichnet werden Ideen und Projekte, die engagierte Menschen, gemeinnützige Organisationen, Initiativen und Vereine in ihrem Stadtteil initiieren oder bereits erfolgreich umsetzen. Im ersten Jahr stehen dafür 112.000 Euro zur Verfügung.

Einfaches Bewerbungsverfahren

Seit Beginn des Jahres können Bewerber jeweils bis zu den Stichtagen 31. März und 30. September ihre Projektideen auf www.foerderpott.ruhr einreichen. Ihnen steht bei positivem Bescheid jeweils eine Fördersumme zwischen 500 und 5.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden sowohl Personal- und Sachkosten als auch Investitions- oder Weiterbildungskosten. Eine dauerhafte Förderung von Infrastruktur aus dem Förderpott ist hingegen nicht vorgesehen. Das Bewerbungsverfahren wird von der Ehrenamt Agentur Essen e. V. koordiniert. Eine Jury aus Mitgliedsstiftungen, Lenkungskreismitgliedern und Experten entscheidet über die Bewerbungen.

Stiftungen fördern gemeinsam

Finanziell ausgestattet wird der „Förderpott Ruhr“ aktuell durch die Auridis-Stiftung, die GLS Treuhand, die Haniel Stiftung, die Innogy-Stiftung für Energie und Gesellschaft, die RAG-Stiftung, die Rudolf von Benningsen-Foerder-Stiftung für Wissenschaft und Bildung, die Ruhrstiftung Bildung und Erziehung, die Sal. Oppenheim Stiftung, den Stifterverband, die Stiftung Mercator, die Stiftung Universitätsmedizin Essen und die Wilo-Foundation.

Über das Stiftungsnetzwerk Ruhr

Das Stiftungsnetzwerk Ruhr bringt seit 2016 die Akteure einer der stiftungsreichsten Regionen Deutschlands zusammen. Aktuell zählt das junge Netzwerk 83 Mitglieder. Gemeinsam können Stiftungen noch mehr in ihrer Stadt und Region bewegen. Im Netzwerk tauschen Ruhrgebietsstiftungen ihre Erfahrungen aus, knüpfen neue Kontakte und Beziehungen. Initiiert wurde die Gründung durch die Anneliese Brost-Stiftung, die Innogy-Stiftung für Energie und Gesellschaft und die Stiftung Mercator. Gemeinsam mit der Auridis-Stiftung, der GLS Treuhand, der Haniel-Stiftung, der RAG-Stiftung, dem Stifterverband und der Wilo-Foundation bilden sie den Lenkungskreis. Förderer des Netzwerks ist außerdem die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

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