20.05.2020 | Von Die Stiftung

Berater soll Stiftungen in klima- und umweltpolitischen Fragen unterstützen

Mit dem EZ-Scout-Programm unterstützt die GIZ Stiftungen und Unternehmen dabei, in Entwicklungs- und Schwellenländern aktiv zu werden. Ein weiterer Berater soll nun in umweltpolitischen Fragen beraten. Die GIZ sucht nun eine passende Gastinstitution.

GIZ Hauptquartier
Der Sitz der GIZ in Bonn in Bonn. Foto: Eckhard Henkel / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 DE

Seit 2011 entsendet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sogenannte „EZ-Scouts“, Berater in entwicklungspolitischen Fragen, in verschiedenen Gastinstitutionen wie Kammern oder Verbände in Deutschland. Dies geschieht im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

2017 wurde dieser Ansatz in Kooperation mit der gemeinnützigen Gesellschaft Engagement Global auf die Zivilgesellschaft ausgeweitet. Seitdem sind einige EZ-Scouts auch im Stiftungssektor tätig und beraten Stiftungen und gemeinnützige Organisationen zu einem Engagement in Entwicklungsländern. Außerdem unterstützen sie bei Kooperationen mit der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit.

Ziel des Programms ist es, die Zusammenarbeit zwischen Stiftungen und anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren in der Entwicklungszusammenarbeit zu verbessern und das Engagement von Stiftungen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu erhöhen.

Gastgeber gesucht

Nun soll laut einer Pressemitteilung ein weiterer EZ-Scout mit dem Themenschwerpunkt Klima und Umwelt an eine Stiftungsorganisation entsandt werden. Der Einsatz ist zum 3. Quartal 2020 bis mindestens Ende 2022 geplant und wird einen Stellenumfang von 100 Prozent haben. Die Einstellung und die arbeitsrechtliche Führung übernimmt die GIZ. Die Gastinstitutionen tragen durch die Übernahme der Arbeitsplatz- sowie der allgemeinen Handlungskosten bei. Die thematischen Schwerpunkte des EZ-Scouts sollen einen oder mehrere der folgenden Bereiche adressieren:

  • Klima und Klimapolitik (z.B. Unterstützung der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, Klimafinanzierung)
  • Umweltpolitik (Biodiversität, Green Economy, Klimaschutz und Ressourcen-Effizienz)
  • Erneuerbare Energien

Interessierte Organisationen können noch bis zum 8. Juni ihr Interesse bekunden, den neuen Scout als Gastinstitution aufzunehmen. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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