17.10.2019 | Von Die Stiftung

Hertie-Stiftung ab 2020 mit neuer Geschäftsführerin

Die Journalistin und Autorin Elisabeth Niejahr übernimmt bei der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung im kommenden Jahr die Geschäftsführung des Themenbereichs „Demokratie stärken“. Kaija Landsberg scheidet 2020 auf eigenen Wunsch aus der Stiftung aus.

Elisabeth Niejahr
Wechsel in der Geschäftsführung der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung: Den Themenbereich „Demokratie stärken“ übernimmt Elisabeth Niejahr (links) von Kaija Landsberg. Foto: Anatol Kotte, Hertie-Stiftung/Martin Joppen

Ab Anfang nächsten Jahres übernimmt die Journalistin Elisabeth Niejahr einen der zwei Geschäftsführerposten der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung: Sie wird das Themenfeld „Demokratie stärken“ betreuen, das derzeit Geschäftsführerin Kaija Landsberg leitet. Die Journalistin Niejahr ist durch ihre Arbeit als Chefreporterin der „Wirtschaftswoche“, als Autorin der Wochenzeitung „Die Zeit“ und als Buchautorin bekannt. „Elisabeth Niejahr hat ein breites Erfahrungswissen aus ihrer bisherigen journalistischen Tätigkeit und ein gutes Gespür für gesellschaftliche Trends“, sagt der Vorstandsvorsitzende Frank-Jürgen Weise. Erfahrungen mit der Arbeit von Stiftungen habe sie in verschiedenen Experten-Kommissionen gesammelt, heißt es in der Pressemitteilung der der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

Demnach haben die Stiftung und die Geschäftsführerin Kaija Landsberg in bestem gegenseitigem Einvernehmen eine Beendigung der Zusammenarbeit vereinbart: Landsberg wolle eine neue berufliche Aufgabe übernehmen. Kaija Landsberg ist seit November 2017 in der Hertie-Stiftung für den Themenkomplex „Demokratie stärken“ verantwortlich und hat unter anderem das Format „70 Jahre Grundgesetz“ im Mai 2019 in der Frankfurter Paulskirche umgesetzt, verschiedene Initiativen gestartet und die Weiterentwicklung von „Jugend debattiert“ vorangetrieben. Landsberg wird diese Aufgaben noch bis Ende Dezember 2019 wahrnehmen und Mitte 2020 endgültig aus der Stiftung ausscheiden.

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