08.02.2010 | Von Die Stiftung

Kinder erste Adressaten von Weihnachtsspenden

Zur Weihnachtszeit spendeten die Deutschen am liebsten für notleidende Kinder. Mehr als 70% wollten laut einer Umfrage der Nielsen-Marktforscher in Frankfurt/Main, dass ihre Spende Kindern in schwierigen Lebenssituationen zugute kommt. Ein knappes Drittel möchte für Katastrophengebiete spenden, je ein Viertel für behinderte Menschen oder den Naturschutz. Trotz Finanzkrise war die Spendenbereitschaft weiter hoch. So gab fast ein Viertel der befragten 10.000 Haushalte an, in der Weihnachtszeit zu spenden. Dabei steigt die Spendenbereitschaft mit dem Alter der Befragten kontinuierlich an. „Mehr als jeder zweite Spendeneuro kommt von der Generation 60-plus“, sagt der Leiter der Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, Pastor Ulrich Pohl. Die neuen Online-Spendenportale wie „betterplace.org“, „helpdirect.org“ oder „ido-world.com“ sind für Pohl eine mögliche Ergänzung herkömmlichen Fundraisings. Wie vertrauenswürdig diese seien, könne er noch nicht sagen.

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