15.11.2018 | Von Die Stiftung

Ulrike Lorenz wird Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar

Neue Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar wird die Kunshistorikerin Ulrike Lorenz. Sie folgt ab August 2019 auf Hellmut Seemann, der seit 2001 als Präsident der Stiftung tätig ist. Lorenz hat sich als Direktorin der Kunsthalle in Mannheim einen Namen gemacht.

Klassik Stiftung Weimar
Ulrike Lorenz ist designierte Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar. Foto: Kunsthalle Mannheim/ Dietrich Bechtel

Ulrike Lorenz wird ab August 2019 Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar, wie der Deutschlandfunk berichtet. Lorenz ist zurzeit als Direktorin der Kunsthalle in Mannheim tätig. Für die Stelle ausgewählt wurde sie auf den Vorschlag einer Findungskommission hin, deren Vorsitz Thüringens Kulturminister Hoff innehat. Sie tritt damit die Nachfolge von Hellmut Seemann an, der in den Ruhestand geht und seit 2001 Präsident der Stiftung ist.

Mit Ulrike Lorenz habe sich der Stiftungsratfür eine erfolgreiche Museumsmanagerin, die durch ihre Herkunft und Ausbildungsvita mit Stationen in Thüringen und der Stadt Weimar ihrem neuen Einsatzort eng verbunden sei, so Bundeskulturstaatsministerin Monika Grütters laut Deutschlandfunk.

Als wesentliche Aufgaben nennt Lorenz, „die unterschiedlichen Wissensinstitutionen unter einem starken narrativen Schirm zu vereinen“ und „nach gemeinsamen Nennern zu suchen“ zitiert der Bayrische Rundfunk. Außerdem will sie sich der Digitalisierung der Klassik Stiftung Weimar widmen, die sich „nicht allein in einer Forschungsinfrastruktur erschöpft, sondern das Digitale als neue Kommunikation mit der Gesellschaft versteht.“

Die Klassik Stiftung Weimar unterhält mehr als 20 Museen, Schlösser, historische Häuser und Parks und verfügt über umfangreiche Sammlungen der Literatur und Kunst. Mit nach eigenen Angaben mehr als 700.000 Besuchern jährlich zählt sie zu den größten Kultureinrichtungen Deutschlands.

www.klassik-stiftung.de

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