21.11.2017 | Von Die Stiftung

150 Jahre v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Am 16. November ist ein Jahr voller Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in der Potsdamer Nikolaikirche zu Ende gegangen. Der Festakt wurde von der zugehörigen Stiftung Lobetal ausgerichtet.

Bodelschwinghsche Stiftungen
Zu 150 Jahre „v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel“ gab es einen Festakt in der Potsdamer Nikolaikirche

Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D. erläuterte zum Festakt 150 Jahre v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel: „Ich habe größte Hochachtung den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel gegenüber, die täglich ihre Kraft, ihre Visionen und ihren Mut einbringen, damit Nächstenliebe geschieht.“, so Süssmuth in ihrer Festrede.

Bodelschwinghsche Stiftungen blicken auf eine lange Geschichte zurück

Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Martin Wulff „Bethel und Lobetal verbindet eine segensreiche 112-jährige Geschichte“, erklärte er. Pastor Friedrich von Bodelschwingh, der langjährige Leiter Bethels, habe auch die Grundlagen für die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal gelegt. „Dieser Geist spiegelt sich in dem Leitmotiv Bodelschwinghs: „Es geht kein Mensch über diese Erde, den Gott nicht liebt.“ Insgesamt erschienen rund 850 Gäste. Darunter waren Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Kirchen sowie Bewohner, Betreute und Mitarbeitende der Stiftung.

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Stiftung Lobetal. Sie ist eine der vier von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Die Stiftung begleitet unter anderem Menschen mit einer geistigen, seelischen oder Mehrfachbehinderung.

Ursprung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel war ein Heim für epilepsiekranke Menschen, das 1867 von der Inneren Mission in Bielefeld gegründet wurde. Man wollte den „Anfallskranken“ in einer Zeit, in der leistungsschwächere Menschen zunehmend an den Rand der Gesellschaft gedrückt wurden, eine neue Heimat geben. Als erster Anstaltsleiter kam Friedrich Simon nach Bethel. Ihm folgte 1872 Friedrich von Bodelschwingh, der die junge Einrichtung entscheidend prägte. Unter seiner Leitung – und der seiner Nachfolger – entwickelte sich Bethel zum größten diakonischen Unternehmen in Europa.

www.bethel.de

Artikel teilen