29.07.2016 | Von Die Stiftung

Neue Kritik gegen Amadeu-Antonio-Stiftung geäußert

Nachdem die Amadeu-Antonio-Stiftung wochenlang der Kritik von Rechten und Rechtsextremen ausgesetzt war, gibt es erneut negative Stimmen gegenüber der Stiftung, diesmal von verschiedenen antirassistischen Initiativen

Nachdem die Amadeu-Antonio-Stiftung wochenlang der Kritik von Rechten und Rechtsextremen ausgesetzt war, gibt es erneut negative Stimmen gegenüber der Stiftung, diesmal von verschiedenen antirassistischen Initiativen. Der Stiftung werde vorgeworfen, dass diese zu eng mit dem Thüringer Verfassungsschutz kooperiere, so eine Meldung von taz.de. Die Initiativen forderten ein sofortiges Ende dieser Zusammenarbeit. Zu den Kritikern gehörten neben der Humanistischen Union Berlin und der Initiative der Naturfreundejugend „Blackbox Verfassungsschutz“ auch Initiativen, die von den Angehörigen der Opfer des rechtsextremen NSU-Terrors ins Leben gerufen wurden. Grund für ihren geäußerten Unmut sei die skandalöse Rolle, die der Verfassungsschutz bei der Aufklärung der Fälle gespielt haben soll.
In der Amadeu-Antonio-Stiftung wirkt im Stiftungsrat tatsächlich der Chef des Thüringischen Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, mit. Dieser war allerdings bereits lange vor seiner Amtsübernahme beim Verfassungsschutz ein aktives Stiftungsratsmitglied und dementierte am Mittwoch gegenüber taz.de jegliche Vorwürfe, dass es institutionelle Kooperationen gäbe.
Die entsprechende Meldung finden Sie unter http://www.taz.de/!5321974/

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