28.11.2014 | Von Die Stiftung

Digitale Medien im Unterricht: Neue Studie

Der Einsatz digitaler Medien in der Schule führt nicht per se zu einem besseren Unterricht. Ob Tablets, Smartphone oder Laptops förderlich fürs Lernen sind, hängt vielmehr vom ganz konkreten Unterrichtskontext ab, in dem sie eingesetzt werden.

Der Einsatz digitaler Medien in der Schule führt nicht per se zu einem besseren Unterricht. Ob Tablets, Smartphone oder Laptops förderlich fürs Lernen sind, hängt vielmehr vom ganz konkreten Unterrichtskontext ab, in dem sie eingesetzt werden. Dies zeigt Prof. Bardo Herzig (Universität Paderborn) in einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung.

Die Studie macht deutlich: Zur Wirksamkeit bestimmter Geräte oder im Hinblick auf einzelne Medienangebote können keine allgemeingültigen Aussagen getroffen werden. Der von Herzig zusammengefasste bisherige Forschungsstand belegt aber die Potenziale guter Mediennutzung für Schülerinnen und Schüler, Unterricht und Schulen.

Statt sich auf einzelne Technologien oder technische Hilfsmittel zu fokussieren, gelte es deshalb, typische Einsatzszenarien in der Schule in den Blick zu nehmen. Der Autor empfiehlt insbesondere, verstärkt das genaue Zusammenspiel von digitalen Medien mit Unterrichtsprozessen, Pädagogen und Lernenden auf seine Wirkungen zu untersuchen sowie gelingende Modelle systematisch in der Lehreraus- und -weiterbildung zu verankern.

www.bertelsmann-stiftung.de

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