21.02.2014 | Von Die Stiftung

Händelhaus-Stiftung hat 180.000 EUR Schulden

Ein bislang still schwelender Konflikt zwischen der Theater GmbH und der Händelhaus-Stiftung lässt sich offenbar nicht lösen. Durch die Absage der Händelfestspiele im Juni 2013 wegen des Saalehochwassers steht die Stiftung bei der halleschen Theater, Oper, Orchester GmbH (TOOH) mit 180.000 EUR in der Kreide und zahlt nicht.

Ein bislang still schwelender Konflikt zwischen der Theater GmbH und der Händelhaus-Stiftung lässt sich offenbar nicht lösen. Durch die Absage der Händelfestspiele im Juni 2013 wegen des Saalehochwassers steht die Stiftung bei der halleschen Theater, Oper, Orchester GmbH (TOOH) mit 180.000 EUR in der Kreide und zahlt nicht.

Es handelt sich dabei um eine Altschuld, die im Zusammenhang mit der Absage der Händelfestspiele vom Juni 2013 steht. Laut TOOH-Geschäftsführer Rolf Stiska geht es um jene Summe, die als Entgelt von Leistungen insbesondere der Oper und des Händelfestspiel-Orchesters vereinbart gewesen sei.

Stiftungs-Chef Clemens Birnbaum ließ ausrichten, dass man das Geld für Rückstellungen benötige, weil man die Ticket-Preise noch bis drei Jahre nachträglich erstatten müsse – wenn es vom Kunden verlangt wird.

Da die Stiftung für die Festspiele einen Etat von 1,4 Mio. EUR hatte, will Stiska die 180.000 EUR-Forderung der TOOH notfalls einklagen. Laut Auskunft aus dem Händelhaus erwarte man für 2014 „unter Vorbehalt“ wieder eine ähnliche Summe.

www.haendelhaus.de

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