27.03.2018 | Von Die Stiftung

Schlösser-Stiftung sucht neuen Generaldirektor

Hartmut Dorgerloh verlässt nach 16 Jahren die Stiftung „Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg“. Der Grund: Dorgerloh wechselt Medienberichten zufolge als Intendant zum Berliner Humboldtforum. Wer ihm nachfolgt, ist unklar. Die Schlösser-Stiftung tagt dazu im April.

Schlösser-Stiftung
Um Schlösser wie das Schloss Sanssouci in Potsdam zu erhalten, sucht die Schlösser-Stiftung einen neuen Generaldirektor., Foto: Wolfgang Pfauder © Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Am vergangenen Mittwoch meldete die F.A.Z., dass Hartmut Dorgerloh Intendant des Berliner Humboldtforums werden soll. Im April muss der Stiftungsrat des Humboldtforums dieser Entscheidung noch zustimmen. Der 55 Jahre alte Dorgerloh soll damit die drei Gründungsintendanten: Neil MacGregor, Hermann Parzinger und Horst Bredekamp ablösen. Sie haben das Projekt seit zwei Jahren geleitet. Durch diesen Wechsel, wird die Stelle des Generaldirektors bei der Schlösser-Stiftung frei.

Schlösser-Stiftung schreibt Stelle international aus

Brandenburgs Kulturministerin, Martina Münch (SPD),hat bereits entschieden, dass die Stelle des Generaldirektors der Schlösser-Stiftung international ausgeschrieben wird. Dorgerloh wechselt bereits im April zum Humboldtforum. Somit bleibt die Stelle des Generaldirektors unbesetzt, bis ein Nachfolger gefunden ist.

Über die Nachfolge entscheidet der Stiftungsrat, der in der zweiten Aprilhälfte zusammentritt. Olaf Zimmermann ist Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats. Er sagte gegenüber der MAZ, dass man mit einem Nachfolger debattieren, diskutieren, aber auch mal streiten können müsse. Stephan Breiding, Sprecher im Kulturministerium, nennt noch eine spezielle Eigenschaft: „Wir brauchen jemanden, der auch den vielen Einwanderern die preußische Geschichte erzählen kann und ihnen das Weltkulturerbe vermittelt.“

Neue Projekte der Schlösser-Stiftung

Zu den Aufgaben des neuen Generaldirektors gehören unter anderem Bauprojekte. So wurde bis 2030  ein Sonderinvestitionsprogramm in Höhe von 400 Millionen Euro aufgelegt. Damit sollen historische Anlagen saniert werden.

www.spsg.de

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