12.06.2018 | Von Die Stiftung

Heinz-Sielmann-Stiftung erhält Spendenzertifikat

Der Deutsche Spendenrat e.V. zeichnet seit letztem Jahr Spenden sammelnde Organisationen mit einem Spendenzertifikat aus. Dieses Jahr kamen weitere 16 gemeinnützige Organisationen zu den Zertifikatsträgern dazu, unter ihnen als einzige Naturschutz-Stiftung die Heinz-Sielmann-Stiftung.

Heinz-Sielmann-Stiftung
Die Dunkle Erdhummel wurde von der Heinz-Sielmann-Stiftung zum Gartentier des Jahres 2018 gekürt. Und die Stiftung mit dem Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats e.V. ausgezeichnet. Foto: Luise / pixelio.de

Unabhängige Wirtschaftsprüfer bescheinigen mit dem Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats e.V. der Heinz-Sielmann-Stiftung einen sparsamen und transparenten Umgang mit ihren Spendenmitteln. „Wir konnten unseren Verwaltungskostenanteil in den letzten fünf Jahren von über 30 Prozent auf 15,7 Prozent in 2017 senken und haben ihn damit auf eine angemessene Größe reduziert“, wird Michael Beier, Geschäftsführender Vorstand der Heinz-Sielmann-Stiftung, in einer Pressemitteilung zitiert. Die Stiftung habe in den Bereichen Personal, Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising einen Change-Management-Prozess durchlaufen. „Viele Abläufe wurden verbessert und die Stiftung ist nun gut aufgestellt für die nächsten Jahre. Den Erfolg dieses Veränderungsprozesses hat der Deutsche Spendenrat mit dem Qualitätssiegel bestätigt“, so Beier.

Heinz-Sielmann-Stiftung: Qualitätskontrolle durch Wirtschaftsprüfer

Das neue Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats e.V. ist das einzige Prüfverfahren in Deutschland, bei dem unabhängige Wirtschaftsprüfer die Qualitätskontrolle übernehmen. „Spender können also sicher sein, dass ihr Geld im Sinne der Stifter Inge und Heinz Sielmann verwendet wird, um die Stiftungszwecke zu erfüllen.“

Vor einem Jahr haben die ersten geprüften Mitgliedsorganisationen das Spendenzertifikat erhalten. Nur Mitglieder des Deutschen Spendenrats e.V. können es erwerben, sie werden über einen Zeitraum von drei Jahren sukzessive geprüft. „Die für drei Jahre gültige Verleihung belegt, dass die gemeinnützigen Mitgliedsorganisationen mit den ihnen anvertrauten Geldern verantwortungsvoll und transparent im Sinne der angegebenen Ziele und Regeln umgehen“, erklärt der Verein auf seiner Website.

Die Heinz-Sielmann-Stiftung

Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt die 1994 gegründete Stiftung vier Ziele: Durch persönliches Erleben sollen Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, an einen positiven Umgang mit der Natur herangeführt werden. Außerdem sollen die letzten Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten mit praktischen Naturschutzmaßnahmen erhalten werden. Drittens werden diese Maßnahmen durch zielgruppengenaue Öffentlichkeitsarbeit begleitet, um für den Schutz der Natur zu sensibilisieren. Zudem hat die Stiftung die Aufgabe, Heinz Sielmanns Naturfilmarchiv zu bewahren.

Im Nachhaltigkeitsbericht hält die Stiftung Informationen und Bilanzen über ihre Arbeit bereit.

Gute Neuigkeiten aus der Stiftungsarbeit

In den vergangenen Tagen hatte die Heinz-Sielmann-Stiftung gleich mehrere Erfolge zu verkünden: Ihr Förderprojekt „Blumiges Melle“ setzte sich beim Google-Impact-Finale durch und gewann mit seiner Projektskizze für eine Blühwiesensoftware 20.000 Euro. Zudem wurde die Stiftung Mitglied im Unterstützerkreis von „Unternehmen Biologische Vielfalt 2020“, wo Institutionen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft kontinuierlich über nachhaltige Entwicklung und Ressourcenschutz im Gespräch bleiben, voneinander lernen und Lösungen entwickeln wollen. Und zu guter Letzt kürte sie auch noch die Dunkle Erdhummel zum Gartentier des Jahres 2018 – mit der Aktion möchte die Heinz-Sielmann-Stiftung auf den dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft aufmerksam machen.

www.sielmann-stiftung.de

www.spendenrat.de

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