15.03.2016 | Von Die Stiftung

Studie über Klimawandel am Bodensee

Gemeinsam mit zehn landwirtschaftlichen Betrieben hat die Bodensee-Stiftung eine Studie zum Thema Klimawandel erstellt, in der Maßnahmen zur Verringerung des Co2-Ausstoßes auf den Höfen der beteiligten Betriebe, sowie Methoden um dem Klimawandel zu begegnen, getestet wurden.

Gemeinsam mit zehn landwirtschaftlichen Betrieben hat die Bodensee-Stiftung eine Studie zum Thema Klimawandel erstellt, in der Maßnahmen zur Verringerung des Co2-Ausstoßes auf den Höfen der beteiligten Betriebe, sowie Methoden um dem Klimawandel zu begegnen, getestet wurden. Die Untersuchung wurde kürzlich auf der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) in Nenzingen (Landkreis Konstanz) vorgestellt, informiert die Tageszeitung Südkurier.

Am Beispiel des Hofguts Homboll, welches eine Fläche von 91 Hektar, davon 48 Hektar Grünland und 42 Hektar Ackerland bewirtet, erläuterte Patrick Trötschler, stellvertretender Leiter der Bodensee-Stiftung, die Chancen und Potenziale der Energieeinsparung. Er ging dabei darauf ein, dass Maßnahmen wie die Reduktion des Einsatzes von Stickstoff-Dünger, der Bau eines neuen Fermenters, der Einsatz einer Biogasanlage und neben vielen weiteren beispielsweise die Anpassung von Kraftfutterrationen erheblich den Co2-Ausstoß senken können. Weitere Methoden, auch jene, die der Ertragssicherung dienen, seien ausführlich dokumentiert worden und auf Wunsch bei der IBK einsehbar, so Trötschler.
Die Bodensee-Stiftung ist eine projektorientierte Naturschutz-Organisation und wurde 1994 aus dem Bodensee-Umweltschutzprojekt der deutschen Umwelthilfe gegründet.

www.bodensee-stiftung.org

www.bodenseekonferenz.org

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