23.01.2018 | Von Die Stiftung

Nachhaltig einkaufen – aber wie?

Das Online-Portal „Nachhaltiger Warenkorb“ soll es Konsumenten ermöglichen, nachhaltig, umweltbewusst und sozial zu konsumieren. Hierfür hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) die Webseite passend zur Internationalen Grünen Woche in Berlin neu überarbeitet.

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Der "Nachhaltige Warenkorb" soll für Konsumenten Informationsquelle und Ratgeber rund um das Thema nachhaltig konsumieren sein. Foto: Screenshot/www.nachhaltiger-warenkorb.de

Die Themen reichen von „Essen und Trinken“ über „Mode und Kosmetik“ bis hin zu „Reisen und Mobilität“: Das Online-Portal „Nachhaltiger Warenkorb“ versteht sich als Informationsquelle und Ratgeber rund um das Thema nachhaltig konsumieren. „Unser Konsum ist nur dann zukunftsfähig, wenn er ökologisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich tragfähig ist“, erklärt die Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrates (RNE), Marlehn Thieme. Bislang liege der Umsatz von Bio-Lebensmitteln aber gerade mal bei vier Prozent des Gesamtumsatzes der Lebensmittelbranche.

Unabhängige Siegelbewertung und nachhaltige Konsumentenziele

Auf www.nachhaltiger-warenkorb.de können Konsumenten sich über die Bio- und andere Siegel informieren. Nutzer können außerdem gezielt einen Themenbereich sowie ein Konsumziel auswählen und erhalten dann Tipps und Informationen, die zum Erreichen dieses Ziels beitragen. Auch Material, wie zum Beispiel Ratgeberbroschüren, werden dem Besucher des Portals zur Verfügung gestellt und Aktionen rund um das Thema nachhaltiger Konsum präsentiert.

Laufende Aktualisierung der Informationen

Gemäß Angaben des RNE wird das Angebot auf der Webseite laufend aktualisiert und das Projekt von der „Imug Beratungsgesellschaft für sozial-ökologische Innovationen“ wissenschaftlich begleitet. Herausgeber des Nachhaltigen Warenkorbs ist der RNE selbst. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an, die von der Bundesregierung berufen werden. „Der Rat entwickelt Beiträge für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, setzt konkrete Projekte um und macht Nachhaltigkeit zu einem öffentlichen Anliegen“, beschreibt der RNE selbst seine Aktivitäten.

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