16.12.2015 | Von Die Stiftung

Neues europäisches Netzwerk für Sozialunternehmertum

Privatpersonen, Anwaltskanzleien und andere Organisationen, die im Sozialunternehmertum aktiv sind, können ab dem 1. Januar 2016 einem neuen Netzwerk von Rechtsexperten beitreten. Die European Social Enterprise Law Association (ESELA) wurde Anfang des Monats auf der Jahreskonferenz der European Venture Philanthropy Association in Madrid vorgestellt.

Privatpersonen, Anwaltskanzleien und andere Organisationen, die im Sozialunternehmertum aktiv sind, können ab dem 1. Januar 2016 einem neuen Netzwerk von Rechtsexperten beitreten. Die European Social Enterprise Law Association (ESELA) wurde Anfang des Monats auf der Jahreskonferenz der European Venture Philanthropy Association in Madrid vorgestellt.

Die ESELA ist ein Zusammenschluss 14 europäischer Anwaltskanzleien, unter anderem aus Tschechien, Dänemark, Finnland, Nordirland, Holland und der Schweiz, allesamt spezialisiert auf Rechtsfragen im Sozialunternehmertum. Ziel der Vereinigung ist die Stärkung und das Wachstum von Sozialunternehmertum in Europa. Mitglieder profitieren unter anderem durch rechtliche Updates, ein öffentliches Profil und Kontakte zu anderen Mitgliedern und Experten. Die Kosten für eine Mitgliedschaft im Netzwerk variieren stark zwischen 100 und 2.500 EUR. Organisationen und Privatpersonen bezahlen geringere Beiträge, die Kosten für Anwaltskanzleien sind abhängig von deren Größe.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten von ESELA sollen die Förderung von Austausch und Vernetzung, sowie des Verständnisses für die Zusammenhänge zwischen dem europäischen Konzept des Sozialunternehmertums und den Bereichen öffentliches Recht, Wettbewerb, Finanzierung, Investitionen und soziale Wirkung stehen.

Eine erste Publikation von ESELA, ein Bericht zum Sozialunternehmertum in Europa, finden Sie hier.

www.esela.eu

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