23.06.2014 | Von Die Stiftung

Papst befürwortet Impact Investing

Letzte Woche fand vom 16. bis 18. Juni eine Konferenz in Rom zum Thema „Impact Investing“ statt. Während dieser Konferenz erklärte Papst Franziskus, dass es nicht mehr hinnehmbar sei, dass die Finanzmärkte die Geschicke der Völker maßgeblich beeinflussen, anstatt deren Bedürfnissen zu dienen. Einige wenige würden durch Spekulation immensen Reichtum anhäufen, während der Großteil unter den Konsequenzen zu leiden habe. Weiter schlug er vor, dass sich Regierungen weltweit zu internationalen Rahmenbedingungen bekennen sollen, um wirkungsorientierte Investments zu fördern und damit gleichzeitig eine Wirtschaft zu bekämpfen, die auf Ausgrenzung basiert. „Es ist wichtig, dass Ethik in der Finanzwelt wieder eine Rolle spielt und die Märkte dem Gemeinwohl und den Interessen der Völker dienen.“

Der Aufruf, dass Investoren ihre Anspüche an Renditen mäßigen und nachhaltige Investitionen auch bei möglicherweise geringerem Ertrag unterstützen sollen, ist ein deutliches Signal. Es zeigt, dass Impact Investing auch im öffentlichen Diskurs zunehmend an Bedeutung gewinnt. Bisher noch ein Thema für Finanzexperten in Stiftungen, dürfte diese Stellungnahme wirkungsorientiertes Investieren weiter ins Blickfeld der Gesellschaft rücken.

Die Meldung im Original aus dem Vatikan finden Sie in englischer Sprache unter auf der offiziellen Nachrichtenseite unter diesem Link.

 

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