18.01.2016 | Von Die Stiftung

Stiftung für ermordete Schülerin

Zum Andenken an die im vergangen Jahr ermordete sächsische Schülerin Anneli-Marie Riße hat ihre Familie am Wochenende in Meißen eine Stiftung gegründet. Nach Auskunft ihres Vaters Uwe Riße soll die Organisation sofort ihre Tätigkeit aufnehmen und aus den Erträgen des Familienbetriebs des Bau- und Immobilienunternehmers finanziert werden. Ebenfalls sagten Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Meißens Landrat Arndt Steinbach (beide CDU) bereits ihre Hilfe zu. Die Anneli-Marie Stiftung verfolgt insgesamt 15 Zwecke, darunter die musische, sprachliche und künstlerische Förderung von Jugendlichen, Schüler- und Studentenaustausch sowie die Betreuung von Familien mit Träume-Erlebnissen. Eines der ersten Projekte ist die Förderung einer Musicalaufführung auf dem Gymnasium, das Anneli-Marie besuchte.

Die 17-jährige Schülerin war Mitte August 2015 entführt und ermordet worden. Der Fall sorgte bundesweit für große Bestürzung.

www.anneli-marie.com/anneli-marie-stiftung

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