02.10.2013 | Von Die Stiftung

Stiftung für Landschaftsschutz Schweiz will Weiler retten

Die Rettung des Weilers Isola im Oberengadin stehe auf der Prioritätenliste der Stiftung für Landschaftsschutz Schweiz ganz oben, so SL- Geschäftsführer Raimund Rodewald. Laut ihm sei Isola ein Juwel, ein Überbleibsel aus einer Zeit vor 100 Jahren in den Alpen. Doch nun ist der Weiler am Silsersee laut den Landschaftsschützern von einem Bauboom bedroht.

Isola liegt zwar im Oberengadin, gehört aber politisch zur Gemeinde Bregaglia und somit zum Bergell. Obschon die Landschaft national geschützt ist, prägen laut SL „Baukräne das Bild“. Die SL vertritt die Meinung, dass Baubewilligungen in Isola für Umnutzungen von Ställen in Wohnungen „nicht rechtens waren“.

Daher schrieb die Stiftung die Gemeinde Bregaglia an, den Kanton Graubünden sowie die Bundesämter für Umwelt und für Raumentwicklung mit der Bitte um eine Zusammenkunft vor Ort. Laut SL geht es darum, die Situation zu besprechen und „vor allem dringliche Schritte zur Rettung von Isola in die Wege zu leiten“.

www.sl-fp.ch

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