25.03.2014 | Von Die Stiftung

Stiftung muss 1Mrd. CHF in CO2-Kompensationsprojekte investieren

Ein Fonds der Erdölvereinigung muss in der Schweiz wirksame CO2-Kompensationsprogramme subventionieren. Hauptschwierigkeit sind gesetzliche Bestimmungen in vielen Bereichen mit großem CO2-Reduktionspotenzial.

Ein Fonds der Erdölvereinigung muss in der Schweiz wirksame CO2-Kompensationsprogramme subventionieren. Dabei hat er ein Problem: Es gibt zu wenig solcher Projekte.

Viel Geld für CO2-Kompensationsprojekte vorhanden

Der Fonds der Stiftung Klik sitzt auf sehr viel Geld, das eingesetzt werden sollte, um im Auftrag der Erdölvereinigung den Ausstoß von 6,5 Mio. Tonnen CO2 bis 2020 zu reduzieren. Das Klik-Budget beträgt rund 1 Mrd. CHF und speist sich aus den staatlichen verordneten CO2-Abgaben. Finanziert werden Projekte und sogenannte Programme. Letztere sind CO2-Kompensationsprojekte im großem Maßstab, die anhand eines Musterbeispiels methodisch zertifiziert und dann x-fach angewendet werden. Zwei Programme scheiterten bereits in der Vorabklärung. Werden weitere Programme dieses Jahr nicht bewilligt, wird es für Klik knapp werden, bis 2020 das Reduktionsziel zu erreichen.

Gesetze behindern CO2-Kompensationsprojekte

„Die Hauptschwierigkeit, wieso es uns schwerfällt, das vorgegebene Kompensationsziel zu erreichen, ist, dass wir aufgrund gesetzlicher Bestimmungen in vielen Bereichen mit großem CO2-Reduktionspotenzial nicht tätig sein können“, sagt Klik-Geschäftsführer Marco Berg. Beispiele dafür sind ausstoßarme Fahrzeuge und Energieeffizienzmaßnahmen in der Schwerindustrie. Dieses Sparpotenzial grast bereits der Bund ab, der mit einer eigenen, staatlichen CO2-Kompensationsbuchhaltung bis 2020 ebenfalls mehrere Millionen Tonnen ausweisen muss.

www.klik.ch

Artikel teilen