27.11.2015 | Von Die Stiftung

Stiftung schließt zunächst sechs Ausflugsziele

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) schließt im kommenden Jahr sechs Ausflugsziele für Touristen, meldet der rbb. Der Grund seien Sparzwänge.

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) schließt im kommenden Jahr sechs Ausflugsziele für Touristen, meldet der rbb. Der Grund seien Sparzwänge.

Da 2016 nach Angaben der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg 1 Mio. EUR gespart werden müssen, hat sie sich für die Schließung von sechs Ausflugszielen entschlossen. Im Klartext bedeute das, dass ab Ostern das Publikum zunächst für eine Saison nicht mehr den Damenflügel im Schloss Sanssouci, den Normannischen Turm, das Belvedere auf dem Klausberg, das Dampfmaschinenhaus in Potsdam, das Casino in Glienicke und die Pesne-Galerie im Neuen Palais besuchen könne, so der Generaldirektor der Stiftung, Hartmut Dorgerloh, gegenüber dem rbb.

Grund für die Schließungen sei, dass die Ausgaben für Personal und Betrieb gestiegen seien und ein teurer Umzug in ein neues Wissenschafts- und Restaurierungszentrum anstehe. Da man weder Kündigungen aussprechen, noch die Eintrittspreise erhöhen wolle, habe man sich entschlossen gemäß einem Ranking diejenigen Einrichtungen zu schließen, deren Besucherzahlen eher gering ausfielen, sagte Dorgerloh weiter. Man hoffe aber, die Schließungen 2017 wieder aufheben zu können.

www.spsg.de

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