19.05.2017 | Von Die Stiftung

Stiftungen initiieren Plattform für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Mehr als 30 Stiftungen aus acht Ländern haben sich zu einer Allianz für mehr Klimaschutz und eine globale Energiewende zusammengeschlossen. Dies teilten sie am Mittwoch anlässlich des Deutschen Stiftungstags in Osnabrück mit. Ziel der Stiftungsplattform F20 ist die Umsetzung der Agenda 2030, Klimaschutzprojekte und den Ausbau von Erneuerbaren Energien voranzubringen. Dabei will sie insbesondere die starke Rolle von zivilgesellschaftlichen Organisationen betonen.

Mehr als 30 Stiftungen aus acht Ländern haben sich zu einer Allianz für mehr Klimaschutz und eine globale Energiewende zusammengeschlossen. Dies teilten sie am Mittwoch anlässlich des Deutschen Stiftungstags in Osnabrück mit. Ziel der Stiftungsplattform F20 ist die Umsetzung der Agenda 2030, Klimaschutzprojekte und den Ausbau von Erneuerbaren Energien voranzubringen. Dabei will sie insbesondere die starke Rolle von zivilgesellschaftlichen Organisationen betonen.

Zu den Unterstützern der Plattform gehören unter anderem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die Stiftung Mercator, die Michael-Otto-Stiftung, die European Climate Foundation, die Stiftung 2°, der World Wide Fund For Nature (WWF), der Rockefeller Brothers Fund (USA), die Shakti Foundation (Indien), CTeam (China) oder die Avina-Foundation aus Südamerika. Die Stiftungen verfügen zusammen über ein Kapital von einem zweistelligen Milliarden Betrag (US Dollar).

„Die globale Transformation, auf die sich Staaten weltweit im Paris-Abkommen geeinigt haben, fordert alle gesellschaftlichen Bereiche. Auch Stiftungen sind gefragt: als Geldgeber und Brücke zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft“, sagte Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunftsfähigkeit und ein Sprecher der Initiative.

„Es geht nicht mehr darum „Ob“, sondern „Wie“ die globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 auf Grundlage des Pariser Klimaabkommens und der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen erreicht werden können“, erklärt Dr. Lars Grotewold, Leiter des Bereichs Klimawandel bei der Stiftung Mercator. Dazu bräuchten die Staaten ambitionierte Dekarbonisierungsstrategien mit klaren Zielen und Umsetzungsplänen. Die G20-Staaten als Verursacher von drei Viertel der globalen Treibhausgasemissionen müssen in enger Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft voranschreiten, so Grotewold.

Am 4. Juli 2017 – drei Tage vor dem eigentlichen G20-Gipfel – wird im Hamburger Rathaus die zentrale Veranstaltung der Stiftungsplattform stattfinden und Startschuss für eine langfristige Kooperation sein. Weitere Stiftungen können sich jederzeit anschließen, betonen die Gründer.

Weitere Informationen auf www.foundations-20.org

Twitter-Account: @f20platform

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