14.08.2018 | Von Die Stiftung

Stiftungslogo der Felix-Burda-Stiftung tätowiert

Die diesjährige Preisträgerin des „Ehrenfelix“ der Felix-Burda-Stiftung hat ihren Kampf gegen den Darmkrebs auf der eigenen Haut verewigt – in Form eines Tattoos. Nach außen zeigt sich ihr Engagement nicht zuletzt in einem neuen Gesetzentwurf.

Das tätowierte „f“ Claudia Neumanns steht für Felix-Burda-Stiftung: Der handschriftliche Buchstabe wurde im Original von Felix Burda geschrieben, der mit 33 Jahren an Darmkrebs starb.

Claudia Neumann erhielt im Mai diesen Jahres den „Ehrenfelix“ der Felix-Burda-Stiftung – den Sonderpreis des Felix-Burda-Awards, den die Organisation an Menschen verleiht, die „wie Felix Burda an Darmkrebs erkrankt sind und die sich trotz ihrer Erkrankung für andere stark machen und sie vor dieser Krankheit bewahren wollen“, schreibt die Stiftung auf ihrer Website.

Der Kampf gegen den Darmkrebs

28 Jahre alt war Claudia Liane Neumann, als sie an Darmkrebs erkrankte. In ihrem Kampf gegen die Krankheit fand sie Unterstützung bei der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, bei der sie sich seit zwei Jahren selbst engagiert. „Durch sie habe ich Kraft in meiner schlimmen Lage geschöpft, so dass ich nun jedem, der kämpfen muss, Hoffnung schenken kann und will“, wird Neumann auf der Website der Stiftung zitiert. Sie setze sich vor allem für eine Gesetzesänderung zur Finanzierung fruchtbarkeitserhaltender Maßnahmen für junge Krebspatienten ein, heißt es weiter. „Dazu sprach sie (bei der Preisverleihung) ganz direkt den anwesenden Bundesgesundheitsminister an. Jens Spahn versprach in einem anschließenden Gespräch seine Unterstützung in dieser Frage“, berichtet die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs.

Ein neuer Gesetzentwurf und …

Die die Felix-Burda-Stiftung nun in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, wird dem Bundestag am 22. August 2018 ein Gesetzt vorgelegt, nach dem die Krankenkassen die Kosten für die Konservierung von Ei- und Samenzellen junger Krebskranker mit Kinderwunsch übernehmen.

… ein Tatoo der Felix-Burda-Stiftung

Und noch eine weitere Information gab die Stiftung in der Mitteilung bekannt: Neumann habe sich das Logo der Felix-Burda-Stiftung über das Schlüsselbein tätowiert. „Die Felix-Burda-Stiftung fühlt sich geehrt“, schreibt die Organisation dazu. „Das Logo einer Stiftung – die sich für Darmkrebs einsetzt – dürfte als Tattoo wohl ziemlich einzigartig sein.“

DIE STIFTUNG berichtete in Ausgabe 03-2017 von dem Engagement mehrerer sozialer Organisationen gegen Darmkrebs – darunter auch die Felix-Burda-Stiftung.

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