29.01.2019 | Von Die Stiftung

Studienkompass für Schüler aus nichtakademischen Familien

Der Studienkompass bietet Schülern aus Familien ohne akademischen Hintergrund vor dem Abitur individuelle Unterstützung und leistet Entscheidungshilfe für eine Zukunft an der Uni. Ab sofort können sich Münchner Schülerinnen und Schüler bewerben, die 2021 ihr Abitur machen werden.

Studienkompass
Teilnehmer des Programms bei einem Workshop Foto: Studienkompass

Die Bildungschancen in Deutschland hängen nach wie vor stark von der Herkunft ab. Laut des Nationalen Bildungsberichts 2018 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entscheiden sich 79 Prozent der Akademikerkinder für ein Studium, während nur 24 Prozent der Kinder aus Familien ohne akademischen Hintergrund ein Studium beginnen. Der Studienkompass bietet Orientierung für die Schülerinnen und Schüler aus nichtakademischen Familien und zeigt ihnen bereits zwei Jahre vor dem Abitur vielzählige Studienmöglichkeiten auf.

Bei Workshops, Exkursionen und persönlichen Gesprächen bekommen die Jugendlichen einen Überblick, lernen eigene Stärken kennen und werden an mögliche Studien- und Berufswege herangeführt. Für den erfolgreichen Start an der Uni begleitet das Förderprogramm die jungen Erwachsenen auch im ersten Jahr an der Hochschule.

Der Studienkompass ist eine Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw). In den letzten Jahren haben sich zahlreiche Partner angeschlossen. Hauptförderer sind die Karl Schlecht Stiftung, die aqtivator gGmbH und die aim – Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken.

Jugendliche aus der Region München, die 2021 Abitur machen und deren Eltern nicht studiert haben, können sich bis zum 10. März 2019 über die Website www.studienkompass.de bewerben.

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