08.11.2019 | Von Die Stiftung

Markus Ferber von Hanns-Seidel-Stiftung befördert

Der Europaabgeordnete Markus Ferber übernimmt im neuen Jahr den Vorsitz bei der Hanns-Seidel-Stiftung. Wie die Stiftung mitteilt, ist der derzeitige stellvertretende Vorsitzende im Oktober einstimmig von der Mitgliederversammlung gewählt worden.

Markus Ferber Kloster Banz
Markus Ferber übernimmt zum Jahreswechsel den Vorsitz der Hanns-Seidel-Stiftung. Das Kloster Banz gehört zu den Liegenschaften der Stiftung. Fotos: Diliff/wikimedia, Hanns-Seidel-Stiftung

Der Europaabgeordnete Markus Ferber (54) tritt zum 1. Januar 2020 das Amt als Vorsitzender bei der Hanns-Seidel-Stiftung an. Er folgt auf die ehemalige CSU-Bundestags- und Landtagsabgeordnete Ursula Männle (75). Männle gibt ihr Amt vorzeitig ab. Ihr sei wichtig, dass der von ihr initiierte Reformprozess tatkräftig fortgesetzt werde, heißt es in einer Pressemitteilung der Stiftung. Einen Grund für den Rücktritt nennt die Pressemitteilung nicht.

Markus Ferber ist bereits seit 2014 stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung. Der gelernte Diplom-Ingenieur wurde 1994 ins Europaparlament gewählt. Dort hatte er verschiedene Positionen inne – unter anderem war er von 1996 bis 1999 parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Gruppe. Seit 2018 ist Ferber Sprecher der Europäischen Volkspartei (EVP) im Ausschuss für Wirtschaft und Währung. Zudem hat er den Bezirksvorsitz der CSU Schwaben und den Landesvorsitz der Europa Union Bayern inne.

Vorstand erweitert

Susanne Breit-Keßler rückt als Stellvertreterin für Ferber nach. Die evangelische Regionalbischöfin werde ihr Amt zum 30. November 2018 niederlegen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Hanns-Seidel-Stiftung erweiterte gleichzeitig ihren Vorstand um Staatsministerin Dorothee Bär und Staatsminister Florian Herrmann. Außerdem nahm sie den Fraktionsvorsitzenden der EVP, Manfred Weber in den Vorstand auf.

Die 1967 gegründete Stiftung ist nach dem früheren bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Hanns Seidel benannt. Sie fördert nach eigenen Angaben politische Bildungsarbeit in mehr als 70 Ländern weltweit.

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