26.07.2019 | Von Die Stiftung

Neuer Generalsekretär bei der Volkswagen-Stiftung

Das Kuratorium der Volkswagen-Stiftung hat Georg Schütte zum neuen Generalsekretär gewählt. Er tritt sein Amt zum 1. Januar 2020 an und folgt damit auf Wilhelm Krull, der die Stiftung seit 1996 geführt hat. Krull wolle sich neuen Aufgaben außerhalb der Stiftung widmen.

Generalsekretär Volkswagen-Stiftung
Wilhelm Krull (links) übergibt das Amt des Generalsekretärs 2020 an Georg Schütte. Foto: Volkswagen-Stiftung

Das Kuratorium der Volkswagen-Stiftung hat Georg Schütte zum neuen Generalsekretär gewählt. Der 57-Jährige tritt ab Januar 2020 die Nachfolge von Wilhelm Krull an, der die Stiftung seit 1996 führt. Krull wolle sich einer neuen Aufgabe außerhalb der Stiftung zuwenden, teilt die Stiftung auf ihrer Website mit.

Georg Schütte ist seit 2009 Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Zuvor war er seit 2004 Generalsekretär der Alexander-von-Humboldt-Stiftung in Bonn, die ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Forschungsaufenthalte in Deutschland ermöglicht.

Schütte ist Mitglied im Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrates, Mitglied im Senat der Helmholtz-Gemeinschaft, des Kuratoriums der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom und des Beirats des Fulbright Alumni e. V.

Die Kuratoriumsvorsitzende Gabriele Heinen-Kljajić sagt zu der Personalie: „Es freut mich, dass es uns gelungen ist, mit Dr. Georg Schütte einen international ausgewiesenen Experten für Wissenschaftsmanagement und Innovationsförderung gewonnen zu haben. Er wird Deutschlands größte private Wissenschaftsförderin mit neuen Impulsen auf ihrem erfolgreichen Weg weiter voranbringen. Der ausdrückliche Dank des Kuratoriums gebührt seinem Vorgänger Dr. Wilhelm Krull, dem die Stiftung ihren Ruf als international herausragende Impulsgeberin für die Wissenschaft verdankt.“

Über die Volkswagen-Stiftung

Die Volkswagen-Stiftung wurde 1961 von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Niedersachsen als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Hannover gegründet. Sie ist keine Unternehmensstiftung, wie der Namen vermuten lassen könnte.

Die Stiftung fördert Wissenschaft und Technik in Forschung und Lehre. Sie ermöglicht Forschungsvorhaben und unterstützt wissenschaftlichen Institutionen bei der Verbesserung der strukturellen Voraussetzungen für ihre Arbeit. Besondere Aufmerksamkeit widmet sie dem wissenschaftlichen Nachwuchs sowie der Zusammenarbeit von Forscherinnen und Forschern auch jenseits wissenschaftlicher, kultureller und staatlicher Grenzen.

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