01.12.2017 | Von Die Stiftung

Adel Tawil neuer Präsident der Hannelore-Kohl-Stiftung

Hannelore-Kohl-Stiftung Adel Tawil
Stiftungsvorstand und Kuratorium der ZNS – Hannelore-Kohl-Stiftung mit der scheidenden Präsidentin Dr. Kristina Schröder und dem neuen Präsidenten Adel Tawil. Foto: ZNS – Hannelore-Kohl-Stiftung

Das Kuratorium der „Zentrales Nervensystem (ZNS) – Hannelore-Kohl-Stiftung“ hat heute den Musiker Adel Tawil zum neuen Präsidenten berufen. Er folgt auf die ehemalige Familienministerin Dr. Kristina Schröder.

Neben der Unterstützung von Projekten zur Integration geflüchteter Menschen engagiert sich Tawil außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung für benachteiligte Kinder. „Dank seiner Glaubwürdigkeit durch den erlittenen Unfall und die in allen Facetten durchlebte langwierige Rehabilitation wird Adel Tawil die Ziele der ZNS – Hannelore-Kohl-Stiftung überzeugend in der Öffentlichkeit vertreten“, kommentierte Stiftungsvorsitzender Dr. Joachim Breuer die Ernennung.

Tawil hatte im vergangenen Jahr bei einem Badeunfall eine schwere Kopfverletzung erlitten. „270.000 Menschen erleiden in jedem Jahr eine Schädelhirnverletzung. Mehr als 800.000 Menschen leben teils mit erheblichen Folgen – eine Zahl, die mich erschreckt. Ich bin dankbar, dass meine schwere Verletzung ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen ausgeheilt ist,“ so Tawil.

Die ZNS – Hannelore-Kohl-Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Dr. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung.

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