13.10.2017 | Von Die Stiftung

Hanns-Seidel-Stiftung stellt sich neu auf

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Dr. Wolf Krug (links) ist neuer Leiter der Verbindungsbüros in der Münchner Zentrale der Hanns-Seidel-Stiftung. Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Witterauf (rechts) trägt künftig den Titel „Generalsekretär“. Fotos: HSS

Nach einer kürzlich erfolgten Satzungsmodernisierung bei der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) trägt der bisherige Hauptgeschäftsführer, Dr. Peter Witterauf, künftig den Titel Generalsekretär. Qua Amt ist er künftig Mitglied des Vorstands der Stiftung. „Die neue Mitgliedschaft des Generalsekretärs im Vorstand verleiht dem Hauptamt mehr Gewicht“, begründet die HSS-Vorsitzende, Prof. Ursula Männle, diesen Teil der Satzungsmodernisierung.

Witterauf zu seiner Ernennung: „Auf die HSS kommen in Anbetracht der politischen Situation in Deutschland und der Welt bei der Politikberatung, der Politischen Bildung der Bürgerinnen und Bürger sowie der europäischen und internationalen Zusammenarbeit mehr und veränderte Aufgaben zu. Diese immer wichtiger werdenden Handlungsfelder will ich als Mitglied des Vorstands weiterhin aktiv begleiten. Zukunft gestalten, das ist unser Anspruch.“

Dr. Wolf Krug, bisher Regionalprojektleiter der HSS für Südafrika, Namibia und Simbabwe, trat zum 1.10.2017 die Nachfolge von Ludwig Mailinger als Leiter der HSS-Verbindungsbüros in der Münchner HSS-Zentrale an. „Wir leben in spannenden außenpolitischen Zeiten. Als politische Stiftung haben wir den klaren Auftrag die Entwicklungen in unseren Partnerländern im Blick zu haben und zu überlegen, wie angesichts der aktuellen politischen Verwerfungen, die internationalen Beziehungen und der Geist der kooperativen Zusammenarbeit gestärkt werden können“, kommentiert Krug seinen neuen Tätigkeitsbereich.

Die Stiftung plant, ihr Engagement langfristig in West- und Ost-Europa auszubauen. „Die weitere Bindung Englands an Europa nach dem Brexit, die Stärkung der französisch-deutschen Partnerschaft sowie die gezielte Förderung der transatlantischen Partnerschaft sind Herausforderungen, denen auch wir uns stellen wollen“, sagt Ursula Männle.

www.hss.de

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