06.01.2020 | Von Die Stiftung

Neues Kuratorium bei der Start-Stiftung

Die Start-Stiftung hat drei neue Kuratoriumsmitglieder. Juniorprofessorin Julia Klier hat den Vorsitz inne. Sie folgt auf CDU-Politikerin Prof. Maria Böhmer, Staatsministerin a.D. und amtierende Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission.

Start-Stiftung
Frank-Jürgen Weise (Hertie-Stiftung), die neue Kuratoriumsvorsitzende Julia Klier, Vorgängerin Maria Böhmer und Geschäftsführer Michael Okrob (von links). Foto: Start-Stiftung

Die Start-Stiftung hat drei neue Kuratoriumsmitglieder: Prof. Julia Klier, Rosa Riera und Dirk Markus. Das Kuratorium wählte Klier zur neuen Vorsitzenden. Klier ist Juniorprofessorin für Wirtschaftsinformatik an der Universität Regensburg und Partnerin bei der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Markus wurde zum ersten Stellvertreter im Gremium berufen. Er ist Vorstandsvorsitzender der Aurelius Gruppe, einer weltweit tätigen Beteiligungsgesellschaft, die über ihren Förderverein die Stiftung unterstützt. Riera, zweite Stellvertreterin, ist Unternehmerin und war zuletzt Vice President bei der Siemens AG. Dort war sie unter anderem für das Thema „Zukunft der Arbeit“ zuständig.

Die Verantwortungsträger von morgen entwickeln

Prof. Maria Böhmer verlässt das Gremium, dessen Vorsitz sie drei Jahre lang innehatte. Böhmer war von 2005 bis 2013 Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Danach folgte das Amt der Staatsministerin im Auswärtigen Amt, welches sie bis 2018 bekleidete. Dort war sie unter anderem für Bildungsthemen zuständig.

Die Politikerin wird künftig im Kuratorium der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung als stellvertretende Vorsitzende aktiv bleiben. Diese ist Initiatorin und Muttergesellschaft der Start-Stiftung. Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Hertie-Stiftung, dankte Böhmer laut Pressemitteilung für Ihre Unterstützung der Start-Stiftung in ihrem Transformationsprozess. Ursprünglich sei die Stiftung als Bildungssprungbrett für Jugendliche gedacht gewesen, insbesondere jene, die neu nach Deutschland zugewandert sind. In den letzten drei Jahren habe sie sich aber weiterentwickelt und werde nun Talente zu künftigen Verantwortungsträgern ausbilden.

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