21.11.2018 | Von Die Stiftung

Vorsitzender des Maecenata Stiftungsrates verstorben

Die Maecenata Stiftung, München / Berlin, trauert um Christian Petry, den Vorsitzenden ihres Stiftungsrates, der am 12. November 2018 im 77. Lebensjahr nach langer, schwerer Krankheit in Weinheim verstorben ist.

Christian Petry, Maecenata Stiftungsrat
Christian Petry, Vorsitzender des Maecenata Stiftungsrates, ist verstorben. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Der Stiftungsexperte Christian Petry hat die Maecenata über zwei Jahrzehnte begleitet. Die erste konkrete Zusammenarbeit ergab sich im Jahr 2000, als das europäische Stiftungsnetzwerk Transnational Giving Europe einen deutschen Partner suchte. Mit seiner Hilfe wurde der Verein Maecenata International e.V. gegründet, der später in der Maecenata Stiftung aufging. Auch die langjährige Beschäftigung des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft, heute ebenfalls Teil der Stiftung, mit interkulturellen und interreligiösen Fragestellungen, die sich ab 2001 in mehreren Forschungsprojekten niederschlug und bis heute andauert, ging mit auf seine Initiative zurück und wurde von ihm begleitet.

„Stets war er ein Sparringpartner; mit ihm zu diskutieren, machte Spaß! Durch unerwartete und unkonventionelle Argumente sorgte er dafür, daß Pfadabhängigkeiten vermieden, innovative Ansätze hingegen aufgegriffen und weiterentwickelt wurden“, heißt es im Nachruf der Maecenata Stiftung, bei der er nach der Gründung im Jahr 2010 den Vorsitz im Stiftungsrat übernahm. Schon bald danach habe er angeregt, die beiden bestehenden, bei der Gründung in die Stiftung aufgenommenen Programme, durch ein drittes zu ergänzen, woraus das Programm „Europa Bottom-Up“ entstanden sei.

„Christian Petry war der Stiftung und ihren Organen ein beständiger und immer wieder ermutigender Freund und Förderer, ein Vermittler und Helfer in schwierigen Situationen und zu allen Zeiten ein inspirierender Ratgeber. Auch in den letzten Jahren, bereits von Krankheit gezeichnet, hatte er immer wieder wichtige Anregungen bereit und gab es immer wieder einen freundschaftlichen, kollegialen Austausch, zuletzt bei der Gründung der Stiftung Friedensdialog der Religionen. Christian Petry wird der Stiftung fehlen. Sie wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, so die Stiftung.

 

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