10.03.2020 | Von Die Stiftung

Stiftung EVZ erhält zwei neue Vorständinnen

Die Geschicke der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ werden künftig von Andrea Despot und Petra Follmar-Otto bestimmt. Die bisherigen Vorstände Andreas Eberhardt und Moritz Kilger hatten nicht erneut kandidiert.

Kuratorium der Stiftung EVZ wählt Vorstand Andrea Despot und Petra Follmar-Otto
Kuratoriumsvorsitzende Annette Schavan mit der neuen Vorstandsvorsitzenden Andrea Despot, der neuen Vorständin Petra Follmar-Otto sowie Kuratoriumsmitglied Jörg Freiherr Frank von Fürstenwerth (von links). Foto: obs/Stiftung EVZ/Sophie Ziegler

Das Kuratorium der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) hat einen neuen Vorstand gewählt: Andrea Despot (Vorsitz) und Petra Follmar-Otto folgen auf Andreas Eberhardt und Moritz Kilger, die sich nicht wieder zur Wahl gestellt hatten. Der Vorstand wird jeweils für vier Jahre gewählt. Er führt die laufenden Geschäfte und setzt die Beschlüsse des Kuratoriums um. Außerdem ist der Vorstand für eine dem Zweck entsprechende, wirtschaftliche Verwendung der Stiftungsmittel verantwortlich und vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich.

Die neue Vorsitzende Andrea Despot war zuletzt Direktorin und geschäftsführendes Vorstandsmitglied an der Europäischen Akademie Berlin. Sie studierte Politikwissenschaften und osteuropäische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Harvard University und promovierte an der FU Berlin.

Petra Follmar-Otto studierte Jura an der Universität Hamburg und der Universität des Saarlandes und promovierte 2006. Von 2008 bis 2020 war sie Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa am Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin.

Über die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“

Die Stiftung EVZ wurde im Jahr 2000 gegründet, um Zwangsarbeiter während der Zeit des Nationalsozialismus zu entschädigen. Seit dem Abschluss der Auszahlungen leistet die Stiftung EVZ humanitäre Hilfe für Überlebende, fördert die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und stärkt zivilgesellschaftliches Engagement in Ost- und Mitteleuropa. Die Stiftung hatte im September die ehemalige Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, zur Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung ernannt.

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