14.05.2010 | Von Die Stiftung

Stiftungsvermögen trotzen der Krise

Die Vermögensverluste der deutschen Stiftungen während der Finanzkrise sind geringer ausgefallen als befürchtet. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, für die der Bundesverband Deutscher Stiftungen 388 Stiftungen interviewte.

Der Buchwertverlust ging von durchschnittlich 6,5% im Jahr 2008 auf 5,2% im Jahr 2009 zurück. Reale Verluste erlitten 2008 nur 19% aller Stiftungen. Insgesamt berichten rund 30% der Befragten von Buchverlusten. Für das Geschäftsjahr 2009 rechnen sogar nur 9% aller Stiftungen mit einem Realverlust.

Stiftungen mit einem Grundstockvermögen von mehr als 1 Mio. EUR waren dabei vom Krisenjahr 2008 stärker betroffen als kleinere Stiftungen. Der Verband führt dies darauf zurück, dass die Anlagestrategien bei geringem Vermögen tendenziell konservativer sind. Dies habe sich in der Krise ausgezahlt. Allerdings würden größere Stiftungen nun stärker von der Erholung der Aktienmärkte profitieren.

Die detaillierten Umfrageergebnisse sind im soeben erschienenen StiftungsReport des Bundesverbandes veröffentlicht.

Artikel teilen